Fußball-Regionalliga

Schalkes Fröhling: „Wir sind schon ein bisschen gebeutelt“

Kaum da und schon gesperrt: Schalkes Blendi Idrizi (links).

Kaum da und schon gesperrt: Schalkes Blendi Idrizi (links).

Foto: Mark Bohla

Gelsenkirchen.  Schalkes U-23-Fußballer gastieren beim SC Verl, der in der Regionalliga auf dem Aufstiegsplatz steht. Vier Langzeitverletzte und zwei Gesperrte.

Torsten Fröhling weiß ganz genau, dass sein Team am Sonntag beim SC Verl (14 Uhr, Stadion Poststraße) als Außenseiter starten wird. „Aber dafür arbeitet man doch, dass man geile Spiele und Herausforderungen hat“, sagt der Trainer der U-23-Fußballer des FC Schalke 04. „Wir freuen uns, wir fahren zum Spitzenreiter.“

Nachdem Regionalliga-Tabellenführer SV Rödinghausen bekanntgegeben hat, keine Drittliga-Lizenz zu beantragen, stehen die Verler auf dem Aufstiegsplatz – zwei Punkte vor Rot-Weiß Oberhausen und fünf vor Rot-Weiss Essen. „Die werden doppelt motiviert sein“, meint Torsten Fröhling, der gleich sechs Ausfälle zu beklagen hat, von denen einer etwas kurios ist: Winter-Zugang Blendi Idrizi hat am vergangenen Samstag zum ersten Mal in der Schalker U-23-Startelf gestanden und ist schon gesperrt. Das liegt daran, dass sich der 21-Jährige nach seinen vier Gelben Karten im Trikot des SC Fortuna Köln beim 1:1 gegen Fortuna Düsseldorfs U 23 in dieser Saison die fünfte eingehandelt hat.

Blendi Idrizi und Fatih Candan sind gesperrt

Ebenfalls fehlen werden in Verl Fatih Candan, der nach seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen den Bonner SC (2:0) noch zwei Partien pausieren muss, sowie die langzeitverletzten Björn Liebnau (Kreuzbandriss), Eric Gueye (Schienbeinbruch), Nick Taitague (Sprunggelenk-Verletzung) und Phil Halbauer (Meniskus-Riss). „Wenn man dann noch an die Profis und unsere Winter-Abgänge denkt, sind wir schon ein bisschen gebeutelt“, sagt Trainer Torsten Fröhling. An Timo Becker etwa, der am vergangenen Samstag sein Startelf-Debüt bei den Profis der Königsblauen gegeben hat.

Dass dieses Spiel am Sonntag für die Schalker U 23 in die Kategorie kompliziert gehört, ist klar. „Wir müssten einen richtig, richtig guten Tag haben“, meint auch Torsten Fröhling und weist darauf hin, dass der SC Verl die beste Abwehr der Liga und sehr gute Individualisten habe. „Wir müssen die Qualität, die wir im Training haben, ins Spiel transportieren“, sagt der 53-jährige Fußball-Lehrer. „Wir müssen als geschlossene Mannschaft über unsere Grenzen hinausgehen und, was ganz wichtig ist, das diszipliniert durchziehen, was wir uns vorgenommen haben.“

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