Mascarell

Schalke-Neuzugang Mascarell kämpft um den Anschluss

Absprache mit Fitness-Trainer Ruwen Faller: Omar Mascarell (links).

Absprache mit Fitness-Trainer Ruwen Faller: Omar Mascarell (links).

Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing

Gelsenkirchen.   Omar Mascarell kam für zehn Millionen Euro von Eintracht Frannkfurt – aber nach einem Muskelfaserriss ist der Spanier noch nicht richtig fit.

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Am Ende der Einheit machte Omar Mascarell ein paar schnelle Läufe am Spielfeldrand und stemmte danach die Arme in die Hüften: Es sah nicht so aus, als würde die Genesung des Mittelfeldspielers rasante Fortschritte machen. Wann Schalke mit dem von Eintracht Frankfurt gekommenen Omar Mascarell wirklich voll planen kann, steht noch nicht fest.

"Klinisch geht es ihm gut"

Grund für den Trainingsrückstand von Mascarell ist immer noch der Muskelfaserriss, den er am 5. August zum Abschluss des Trainingslagers in Mittersill erlitt. Zwei Wochen später kehrte er zwar auf den Trainingsplatz zurück, konnte aber seitdem nicht kontinuierlich trainieren, weil er sich immer noch nicht belastbar fühlte.

Vor einer Woche checkte Schalke den Spanier noch einmal richtig durch, und danach berichtete Trainer Domenico Tedesco: „Omar hatte das Gefühl, schwere Muskeln zu haben. Auf den Bildern ist aber Gott sei Dank nichts mehr zu sehen – das heißt, klinisch geht es ihm gut.“ Eine Rückkehr in den Trainingsbetrieb stellte Tedesco „höchstwahrscheinlich“ für diese Woche in Aussicht. Aber: Als Schalke am Mittwoch trainierte, gab Mascarell bei Ballübungen lediglich den freien Mann – als verschärft trainiert wurde, spulte er Läufe an der Seite ab.

Spanier gilt als verletzungsanfällig

Mascarell gilt als verletzungsanfällig, in der vergangenen Saison kam er für Eintracht Frankfurt nur auf neun Bundesliga-Einsätze, weil ihn erst eine Achillessehnenoperation und dann ein Haarriss im Fuß zurückwarfen. Weil diese Probleme überwunden waren, setzte Schalke große Hoffnungen in ihn und zahlte zehn Millionen Euro Ablöse für Mascarell, dessen beste Position die des Sechsers ist – sie war nach dem Abschied von Max Meyer im Schalke Kader zwischenzeitlich unterbesetzt. Mittlerweile ist mit Sebastian Rudy noch ein neuer Sechser gekommen – abwarten, welchen Platz Mascarell dann findet. Aber erst einmal muss er wieder fit werden.

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