Knappenschmiede

Schalke: Die U 17 überzeugt in Paderborn erst nach der Pause

Semin Kojic (links) setzte beim Schalker 4:1-Sieg beim SC Paderborn 07 den Schlusspunkt.

Semin Kojic (links) setzte beim Schalker 4:1-Sieg beim SC Paderborn 07 den Schlusspunkt.

Foto: Michael Korte

Paderborn.  „Vielleicht etwas zu hoch, aber das tut uns nicht weh“, meint Schalkes Co-Trainer Jörg Behnert nach dem 4:1 seiner U 17 in Paderborn.

Am Ende war es eine Frage der Mentalität. Dank einer Energieleistung in der zweiten Halbzeit gewann die U 17 des FC Schalke 04 ihr Auswärtsspiel in der Fußball-B-Junioren-Bundesliga beim SC Paderborn 07 verdient mit 4:1. „Vielleicht etwas zu hoch, aber das tut uns nicht weh“, meinte Schalkes Co-Trainer Jörg Behnert.

Mit der Vorstellung seiner Mannschaft vor der Pause war der 48-Jährige nicht zufrieden. „Auf dem seifigen, rutschigen Rasen sind uns zu viele Stockfehler unterlaufen“, sagte er. „Die langen Bälle sind zu unkontrolliert gespielt worden.“ Nach einem individuellen Fehler gerieten die Gäste nach neun Minuten mit 0:1 in Rückstand. Mit der Unterstützung von 07-Torhüter Nils Laubinger, der bei einem Weitschuss von Denis Milic patzte, glückte den Knappen der Ausgleich.

Semin Kojic trifft zum Schalker 4:1 und macht den Deckel drauf

In der zweiten Hälfte machten es die Schalker anders und somit besser. Sie operierten mit Bällen in die Tiefe, sie wirkten entschlossener. Nach dem 2:1 durch Eren Özat, der ebenfalls mit einem Weitschuss erfolgreich war, mussten sie aber bis zur Nachspielzeit um die drei Punkte bangen, zumal Torwart Luis Rödel die letzten acht Minuten mit einer Platzwunde am Knie durchhalten musste.

Nachdem ein Paderborner die Rote Karte erhalten hatte, verwandelte Ngufor Anubodem einen an Yannick Tonye verursachten Elfmeter zum 3:1. Semin Kojic machte mit dem Tor zum 4:1 den Deckel auf den zweiten Auswärtssieg.

Tore: 1:0 Alex de Nittis (9.), 1:1 Denis Milic (32.), 1:2 Eren Özat (47.), 1:3 Ngufor Anubodem (80., Foulelfmeter), 1:4 Semin Kojic (80.).

FC Schalke 04 U 17: Rödel, Anubodem, Schefer (41. Sarli), Lipp, Milic, Lanfer, Özat (75. Karademir), Pannewig (56. Di Fine), Kojic, Rotundo (75. Murati), Korytowski (68. Tonye).

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