Fußball-Bezirksliga

Nur der SV Hessler 06 und die Spvgg Erle 19 sind am Ball

Bastian Lübeck (links) steht dem SV Hessler 06 nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung.

Bastian Lübeck (links) steht dem SV Hessler 06 nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung.

Foto: Biene Hagel / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Während die beiden Aufsteiger am kommenden Sonntag vor lösbaren Aufgaben stehen, wurden die Partien des SC Hassel und von Westfalia 04 abgesetzt.

Aus dem Gelsenkirchener Quartett in der Fußball-Bezirksliga wird an diesem Sonntag nur ein Duo. Während das Heimspiel des SC Hassel gegen den VfB Hüls frühzeitig abgesagt wurde, kam die Absetzung der Partie zwischen dem VfB Kirchhellen und Westfalia 04 Gelsenkirchen erst am Donnerstag. Ein Spieler der Gastgeber hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nun müssen 18 Spieler in häusliche Quarantäne.

SV Hessler 06 – SV Vestia Disteln

Der Neuling Hessler 06 und der Vorjahresdritte Vestia Disteln sind nach sieben Spieltagen und vor ihrem direkten Duell überraschend Nachbarn in der Tabelle. Auf Augenhöhe sieht 06-Coach Holger Siska sein Team trotzdem nicht mit den Hertenern. „Sie haben einen anderen Anspruch als wir, ja, sie haben aktuell einige personelle Sorgen, aber sie haben trotzdem noch genug Qualität im Kader. Wir sind ganz sicherlich nicht der Favorit“, sagt er und setzt ein großes Aber nach: „Aber wir sprechen über ein einziges Spiel, und da sind wir ganz sicherlich nicht chancenlos.“

Zwei 3:1-Siegen in Folge haben dafür gesorgt, dass die Heßleraner mit Selbstvertrauen vollgepumpt sind und sich stabilisiert haben. Als Tabellensechster sind sie derzeit das beste Team aus Gelsenkirchen in der Bezirksliga. Bastian Lübeck nach Ablauf seiner Gelb-Rot-Sperre und Eriq Wenzel sind wieder einsatzfähig. Rot-Sünder Julian Hellmich muss ein letztes Mal gesperrt zuschauen. Außerdem fehlen Sven Bödiger und Patrick Rüsenberg.

Genclikspor Recklingh. –Spvgg Erle 19

„Zweimal hintereinander haben wir noch nie eine schlechte Leistung gebracht“, sagt Trainer Rainer Sowa von der Spvgg Erle 19. Mit diesem Satz verknüpft er seine Hoffnung, dass es nicht noch einmal so ein Desaster gibt wie am vergangenen Sonntag beim 0:6 gegen Lippramsdorf.

Diesmal geht‘s zum Mitaufsteiger Genclikspor Recklinghausen. „Ein für uns noch unbeschriebenes Blatt“, wie Rainer Sowa sagt. „Ich denke, wir bewegen uns in etwa auf Augenhöhe. Die Tagesform wird entscheiden. Wenn wir allerdings so spielen wie zuletzt, brauchen wir gar nicht erst dorthin zu fahren. Dann haben wir auch dort keine Chance. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass erneut alle Feldspieler so deutlich unter ihrer Normalform agieren werden.“

Personell sieht es nicht bei vielen Mannschaften so gut aus wie derzeit bei den Lila-Weißen. Mit Ausnahme der Langzeit-Verletzten Maurice Nikolaizig und Daniel Schmitz haben sie keine Ausfälle zu beklagen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben