Fußball Kreisliga C

ETuS Gelsenkirchen kündigt nach Schlägerei Konsequenzen an

Im Anschluss an das Fußball-Kreisligaspiel zwischen dem VfL Resse 08 II und ETuS Gelsenkirchen II kam es zu einer Schlägerei.

Im Anschluss an das Fußball-Kreisligaspiel zwischen dem VfL Resse 08 II und ETuS Gelsenkirchen II kam es zu einer Schlägerei.

Foto: Hendrik Steimann / Hendrik Steimann/WAZ

Gelsenkirchen.  „Das ist eine Sauerei von unserer Zweiten", sagt der Boss von ETuS Gelsenkirchen über die Ereignisse nach dem Spiel bei Resse 08 II.

Peter Schreiner ist auch am Tag danach noch fassungslos. Der Vorsitzende des Fußball-Kreisligisten ETuS Gelsenkirchen war am Sonntag nicht dabei, doch das, was ihm nach dem Spiel der zweiten Mannschaft der Eisenbahner in der Kreisliga C bei der Reserve des VfL Resse 08 erzählt wurde, reicht dem Klubchef schon.

„Das ist eine Sauerei von unser Zweiten. Solche Sachen gehen gar nicht“, sagt er über die Schlägerei, die die ETuS-Zweite am Sonntag im Anschluss an ihre erste Saisonniederlage (0:1) bei den Null-Achtern angezettelt haben soll.

ETuS Gelsenkirchen gegen VfL Resse: Steine und Fäuste fliegen

Laut Polizei sei es gegen 15 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Spielern der beiden Mannschaften gekommen, bei denen einige Beteiligte leicht verletzt wurden und ein Schaden an der Fassade eines Gebäudes auf dem Vereinsgelände entstand. Die Beamten erteilten Spielern der Eisenbahner Platzverweise und leiteten ein Strafverfahren ein.

Resses Vorsitzender Dennis Bittermann, der als Torwart der VfL-Zweiten selbst vor Ort war, beschreibt das Geschehen ähnlich.

Erst einen Mülleimer demoliert, dann tätliche Angriffe

„Am Anfang war das Spiel normal, aber im Laufe der Zeit, und insbesondere nach den beiden Platzverweisen gegen ETuS, wurde es immer hitziger. Nach Abpfiff haben die Spieler von ETuS auf dem Weg zur Kabine einen Mülleimer demoliert und die Wand des Vereinsgebäudes mit Steinen beworfen. Unsere Mannschaft hat sich zurückgehalten und auf dem Platz gewartet“, erzählt er und fügt hinzu: „Einige Zuschauer wollten dann beruhigend auf unsere Gäste einwirken, aber diese waren so aufgebracht, dass sie sie und einige hinzukommende Spieler von uns tätlich angegangen sind.“

ETuS-Chef Peter Schreiner will hart gegen die Störenfriede in den eigenen Reihen durchgreifen: „So etwas“, betont er, „können wir nicht durchgehen lassen. Ob wir die Mannschaft abmelden, wissen wir noch nicht. Aber Konsequenzen werden wir auf jeden Fall ziehen.“

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