Fußball-Kreisliga A 2

Julian Hellmich schießt Spitzenreiter Hessler 06 zum Sieg

Julian Hellmich (rechts) – hier noch im Trikot der SSV Buer – erzielte beim 3:1-Sieg des Tabellenführers SV Hessler 06 bei Westfalia 04 II alle drei Treffer.

Julian Hellmich (rechts) – hier noch im Trikot der SSV Buer – erzielte beim 3:1-Sieg des Tabellenführers SV Hessler 06 bei Westfalia 04 II alle drei Treffer.

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.  Dank eines Dreipacks von Julian Hellmich hat sich Tabellenführer SV Hessler 06 am matschigen Trinenkamp mit 3:1 bei Westfalia 04 II durchgesetzt.

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Spitzenreiter SV Hessler 06 hatte am elften Spieltag der Fußball-Kreisliga A2 gleich zwei Gegner: zum einen Westfalia 04 II, zum anderen den matschigen Ascheplatz am Trinenkamp. Doch der Favorit konnte sich auf Dreierpacker Julian Hellmich verlassen.


Westfalia GE II – SV Hessler 061:3
Spitzenreiter Hessler hatte mit dem Tabellenzwölften mehr Probleme als erwartet. „Wir standen kompakt, Hessler konnte seine spielerische Klasse nicht entfalten“, sagte Westfalia-Coach Frank Adriaans. Auf dem matschigen Ascheplatz brauchten die Gäste daher drei Einzelaktionen von Julian Hellmich. Der Zehner erzielte alle Tore (11., 16., 53.), ehe Danny Gawlik verkürzte (64.).

„Wir können mit dem Ergebnis aber trotzdem gut leben. Dass wir mit Hessler mithalten konnten, sollte uns Selbstvertrauen für die kommenden Wochen geben. Da stehen nämlich wichtige Spiele an“, betonte Adriaans mit Blick auf das anstehende Kellerduell gegen seinen Ex-Klub und Tabellenvorletzten Union Neustadt.


Preußen Sutum – DJK TuS Rotth.1:1
Nach vier Siegen in Serie hatte sein Team auf dem Sutumer Ascheplatz zwar wieder Punkte liegen gelassen, doch DJK-TuS-Coach Tobias Klein war mit dem 1:1 dennoch insgesamt einverstanden: „Das Spiel war wegen der schwierigen Witterungsbedingungen sehr zerfahren und ein richtiger Abnutzungskampf. Beide Teams waren auf Augenhöhe, daher ist das Remis verdient.“

Sutum war im Anschluss an einen schnell ausgeführten Freistoß durch Zoleheir El Kaada in Führung gegangen (68.), Rotthausens Noel Donner gelang aber per Foulelfmeter der Ausgleich (77.). „Danach ging es teilweise hin und her“, erzählte Klein, aber keinem der beiden Kontrahenten gelang der Siegtreffer.


ETuS Gelsenk. – Adler Feldmark1:9
Adler Feldmark überrollte den Tabellen-13. und feierte damit nach zwei Niederlagen wieder einen Sieg. Dabei war die Ausgangslage für die Gäste denkbar schlecht gewesen: „Wir sind heute mit zwölf Mann angereist, da sieben von einer Grippewelle ausgeschaltet wurden und noch einer gesperrt war. Dafür haben wir es aber ganz ordentlich gemacht“, meinte Adler-Coach Dirk Hennig.

Gegen völlig überforderte Eisenbahner trugen sich Malte Czackowski (10., 15.), Burak Yildirmak (19., 21.), Muharrem Mekoli (30., 44.), Sebastian Schmiedecke (64.), Bayram Senses (73.) und der ausnahmsweise auf dem Feld stehende Co-Trainer Tamer Senses (74.) in die Torschützenliste ein. Emmanuel Osadebe erzielte den Ehrentreffer für ETuS (59.). „Von der ersten Minute an hat man gesehen, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, bilanzierte ein zufriedener Hennig.


SSV/FCA Rotth. – VfL Resse 083:1
Im Spitzenspiel des Zweiten gegen den Vierten drehte der SSV/FCA das Spiel und bezwang den VfL mit 3:1. In der Anfangsphase, als „Resse besser im Spiel war und uns das Leben schwer gemacht hat“, wie Rotthausens Trainer Roger Petzke fand, fälschte Kevin Krystek einen Resser Freistoß ins eigene Netz ab (10.).

Doch danach übernahm der SSV/FCA das Kommando und ging durch einen Doppelpack von Tim Petzke seinerseits in Front (50., 84.). Kevin Halberkamp machte nach einem Konter alles klar (88.). Gesprächsthema Nummer eins war nach Abpfiff aber die rote Karte gegen Resses Nico Tewes (62.). Der 26-Jährige hatte mit einem Einwurf den Kopf eines Rotthausers getroffen, Schiedsrichter Marco Nadrowski wertete dies als Tätlichkeit.

Sehr zum Unmut von VfL-Co-Trainer Björn Thiele: „Diese Szene war mitentscheidend für den Ausgang des Spiels. Da hätte es mehr Fingerspitzengefühl gebraucht“, haderte er. „Letztlich ist der Sieg für Rotthausen aber aufgrund der besseren zweiten Hälfte verdient. Wir standen da nicht mehr so kompakt wie noch in der ersten Halbzeit.“


DJK Blau-Weiß – SG Eintracht7:2
Der Tabellendritte Blau-Weiß feierte gegen die SGE eine gelungene Generalprobe für das anstehende Spitzenspiel in Hessler. „Wir mussten wegen einiger Sperren unser System umstellen, was sich positiv auf unsere Offensive ausgewirkt hat. Einige Spieler wie Ibrahim Khan und Mhedi Nighoui haben richtig auf ihren Startelfeinsatz gebrannt“, berichtete Blau-Weiß-Co-Trainer Peter Seikowski.

Doch nicht nur die beiden Startelfnovizen waren hochmotiviert. Die sieben Tore teilten sich nämlich gleich fünf verschiedene Akteure. Secuk Cosanar war dabei mit drei Treffern erfolgreichster Schütze (23., 46., 76.). Darüber hinaus netzten Tuncay Günaydin (31.), Elyesa Suyer (35.), Sahin Dogan (52.) und Dennis Orzechowski (86.) ein. Sezer Kocan (28.) und Philip Schnürpel (56.) trafen für die Eintracht.


Firtinaspor – Arminia Ückendorf5:0
Firtinaspor rückte dank des souveränen Dreiers über Ückendorf auf Rang fünf vor. Tarik Durmaz (38.), Ferhat Yaylan (39., 61.) und Erdem Polat (75.) waren für die Hausherren erfolgreich, zudem unterlief Arminias Mehmet Akif Atmaca noch ein Eigentor (44.).


Middel.-Resse – ETuS Bismarck1:2
Schlusslicht Middelich lag im Duell mit den Eisenbahnern, bei denen Tuncay Keskinkilic, Tolga Gebes und Hussein Ismail ihr Debüt feierten, dank des Tores von Maximilian Horn schon auf Kurs Richtung zweiten Saisonsieg. Doch Marcel Ljubas gelang nach einer Unachtsamkeit in der Resser Abwehr der Ausgleich (64.), ehe Leon Korogodski einen Foulelfmeter zum 2:1 verwandelte (74.). Dazwischen sah Middelichs Marco Woditschka noch die Gelb-Rote-Karte (67.).

„Das Spiel lebte in der ersten Halbzeit vom Kampf, aber Middelich hatte die besseren Chancen und lag daher verdient in Führung. Wir haben dann aber mehr Druck gemacht und dadurch unser Selbstvertrauen zurückbekommen. Der Sieg ist insgesamt jedoch trotzdem glücklich“, bilanzierte ETuS-Coach Lothar Brieger.

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