Fußball-Westfalenliga

Jetzt muss sich YEG Hassel nur noch belohnen

Semih Esen (links) hat seine Sperre abgebrummt.Semih Esen hat seine Sperre abgebrummt.

Semih Esen (links) hat seine Sperre abgebrummt.Semih Esen hat seine Sperre abgebrummt.

Foto: Michael Gohl

Hassel.  Fußball-Westfalenligist YEG Hassel hofft am Sonntag gegen Westfalia Wickede auf den ersten Dreier. Savas Turhal und Semih Esen sind wieder dabei.

Die nackten Zahlen sprechen nicht gerade für Fußball-Westfalenligist YEG Hassel: Zwei Niederlagen setzte es in den ersten beiden Pflichtspielen. Am ersten Liga-Spieltag verlor die Elf von Trainer Ali Durmaz am vergangenen Sonntag mit 0:2 bei der DJK TuS Hordel, unter der Woche folgte das Aus im Westfalenpokal gegen Oberligist SV Schermbeck. Gehen die Grün-Weißen also mit der Hypothek eines Fehlstarts in ihr erstes Liga-Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den BV Westfalia Wickede?

Nein, so weit ist es nicht. Denn schon das Ergebnis des Pokalspiels vom vergangenen Mittwoch spricht eine andere Sprache. 1:1 hatte es nach 90 Minuten gestanden, 3:4 hieß es im anschließenden Elfmeterschießen gegen den klassenhöheren SVS. Drei Elfmeter vergaben die Grün-Weißen dabei, die beiden Paraden von Torwart Lukas Peto halfen somit nicht. Auch in Hordel war es keine normale Auftaktniederlage: Trotz früher Unterzahl nach einer fragwürdigen Gelb-Roten-Karte gegen Spielertrainer Savas Turhal hielt YEG bis zur 87. Minute das 0:0, in der Schlussphase schlugen die Hordeler aber noch zweimal zu.

Faruk Gülgün ist noch im Urlaub

Kein Grund zur Sorge, sagt daher auch Trainer Ali Durmaz vor dem Spiel gegen die Westfalia aus Wickede. „Wir haben in den ersten beiden Spielen jeweils gut kombiniert, haben gut aus der Abwehr herausgespielt und viele Chancen kreiert“, zählt der die Aspekte auf, die ihn vor dem anstehenden Duell optimistisch machen. Doch genau bei Letzterem hakt es noch: „Wir müssen einfach die Tore machen und uns belohnen. Es bringt uns schließlich nichts, nur gut zu spielen“, sagt Ali Durmaz und erinnert an die drei verschossenen Elfmeter gegen Schermbeck oder die vergebenen Torchancen in der Anfangsphase in Hordel.

Kopfsache sei dies in erster Linie. Daher wünscht sich der Coach für das Spiel gegen die Westfalia, die zum Auftakt mit 0:1 gegen den letztjährigen Tabellendritten TuS Sinsen verlor und laut Ali Durmaz wegen ihrer Größenvorteile wohl verstärkt auf lange Bälle und Standardsituationen setzten wird, einen anderen Verlauf als in den bisherigen Spielen: „Wir müssen mal in Führung gehen. Das kann dem gesamten Team neuen Schwung bringen.“ Einer, der dieses erlösende 1:0 erzielen könnte, wird aber weiterhin fehlen: Angreifer Faruk Gülgün ist noch im Urlaub. Auch Mert Kilic (Leisten- und Bauchmuskelprobleme) und Yasin Ucan (Urlaub) wird Ali Durmaz ersetzen müssen. Immerhin stehen Savas Turhal und Semih Esen nach ihren Gelb-Roten Karten aus der Hordel-Partie wieder zur Verfügung.

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