2. Judo-Bundesliga

JC Koriouchi Gelsenkirchen nach dem Trümmerhaufen-Vorwurf

| Lesedauer: 2 Minuten
Trainer Mohsen Ghaffar und die Zweitliga-Judoka des JC Koriouchi Gelsenkirchen gastieren beim SV Nienhagen.

Trainer Mohsen Ghaffar und die Zweitliga-Judoka des JC Koriouchi Gelsenkirchen gastieren beim SV Nienhagen.

Foto: Oliver Mengedoht

Gelsenkirchen.  Nach ihrer 1:13-Auftaktpleite gegen Bayer Leverkusen gastieren die Judoka des JC Koriouchi Gelsenkirchen in der 2. Bundesliga beim SV Nienhagen.

Diese 1:13-Pleite vom Saisonstart der 2. Judo-Bundesliga gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen, bei der Ehrenpräsident Reinhard Woelk von einem Trümmerhaufen gesprochen hat, hat für reichlich Redebedarf beim JC Koriouchi Gelsenkirchen gesorgt. Immerhin träumt der Verein davon, endlich in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Und Ali Alimirzaei, der Manager, hat deshalb vor der Begegnung am Samstag beim SV Nienhagen (14 Uhr) eine klare Forderung. „Unser Anspruch ist, eine deutliche Antwort auf den ersten Kampftag zu geben“, sagt der 45-Jährige. „Ich möchte eine deutliche Steigerung der Kämpfer sehen.“

Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall andere als vor sechs Wochen, als beim JC Koriouchi gleich mehrere unglückliche Umstände zusammengekommen sind. „Wir sind diesmal personell deutlich besser aufgestellt“, sagt Ali Alimirzaie. Bis auf das Halbschwer- und das Schwergewicht werden bei den Gelsenkirchenern, die sich um 9 Uhr auf den Weg nach Niedersachsen machen werden, alle Klassen mit zwei Judoka besetzt sein.

Der SV Nienhagen startet mit einem 5:9 beim Judo-Team Holten

„Man muss ja auch mal sehen, dass wir gegen Leverkusen eine ganz junge Mannschaft mit vielen Eigengewächsen hatten“, meint der Manager, der nach wie vor guter Dinge ist, dass „wir oben mitspielen werden“. Zumal es wohl auch so ist, dass das Bayer-Team überhaupt nicht plant, ins Judo-Oberhaus zurückzukehren. „Die Leverkusener werden alles tun, damit sie nicht aufsteigen“, sagt Ali Alimirzaei. Was immer das am Ende dann auch bedeuten mag.

Zunächst einmal will die Mannschaft von Koriouchi-Trainer Mohsen Ghaffar ihre ersten beiden Saisonpunkte einfahren. Dass der SV Nienhagen seinen Auftaktkampf beim Judo-Team Holten mit 5:9 verloren hat, spielt für Ali Alimirzai, der bereits an der Planung fürs nächste Jahr bastelt, keine Rolle. Er schaut nur auf seine Mannschaft. „Wir müssen zeigen, dass wir wieder wach sind“, sagt er. (AHa)

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Gelsenkirchen und Buer

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben