BASKETBALL

Der Gegner für Schalke in den Playoffs steht noch nicht fest

Für Courtney Belger (Mitte) und die Schalker Basketballer wird die Saison der ProB Nord auf einem der ersten beiden Plätze enden.

Foto: Olaf Ziegler

Für Courtney Belger (Mitte) und die Schalker Basketballer wird die Saison der ProB Nord auf einem der ersten beiden Plätze enden. Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.   Während der FC Schalke 04 für das erste Heimspiel der Playoffs planen kann, wird in der Südgruppe der ProB noch um die Platzierungen gekämpft.

Die Basketballer des FC Schalke 04 haben jetzt eine gewisse Planungssicherheit. Sie wissen jetzt, wann sie die Sporthalle an der Erler Mühlbachstraße in den kommenden zwei Monaten benötigen. Seit Sonntagabend steht nämlich fest, dass die königsblauen Korbjäger die Hauptrunde dieser Saison in der 2. Bundesliga Pro B im schlechtesten Fall als Zweiter der Nord-Staffel abschließen werden.

Wenn am 10. März die Playoffs mit den Teams aus der Süd-Staffel beginnen, haben die Schalker in der ersten Runde, im Achtelfinale, auf jeden Fall ein Heimspiel. Sieben Tage später, am 17. März, müssen sie dann gegen den Süd-Siebten oder Süd-Achten auswärts ran. Sollte ein drittes Spiel erforderlich sein, findet es am 20. März in Erle statt.

Die zweite Runde, das Viertelfinale, beginnt am 24. März. Falls die Schalker dann noch im Rennen sein sollten, dürften sie ebenfalls zunächst in eigener Halle an Mühlbachstraße antreten. Das Rückspiel ist für den 31. März terminiert, ein mögliches drittes Spiel für den 8. April.

Die weiteren Termine: Halbfinale am 14., 21. und erforderlichenfalls am 28. April, die Finalspiele der Pro B sind für den 1. und für den 5. Mai angesetzt. Die beiden Final-Teilnehmer sind sportlich für die 2. Bundesliga Pro A qualifiziert.

Wer Schalkes Gegner in der ersten Runde sein wird, ist noch völlig offen. Dresden Titans, EN Baskets Schwelm und Bayer Giants Leverkusen belegen in der Süd-Staffel mit jeweils 20 Punkten die Ränge sechs bis acht. Auch Frankfurt Skyliners Juniors, derzeit Fünfter mit 22 Punkten, könnte noch in Betracht kommen.

Schalkes Headcoach Raphael Wilder hat schon reichlich Playoff-Erfahrung gesammelt. Deshalb kann er mit Fug und Recht behaupten: „In den Playoffs fängt alles wieder bei null an, da kann alles passieren.“

Egal wie die Playoffs auch enden - mit der aktuellen Saison kann er schon jetzt sehr zufrieden sein. „Uns hatte vorher doch niemand auf der Rechnung“, betont der Routinier. „Dass es bisher so fantastisch läuft, verdanken wir der Willensstärke dieser tollen Mannschaft und vor allem ihrer Defensivleistung.“

Nächstes Heimspiel am Freitag

Bevor die Playoffs beginnen, geht es für die Schalker darum, den ersten Platz, den sie in dieser Saison nur am zweiten Spieltag nicht eingenommen haben, zu verteidigen. Im letzten Heimspiel der Hauptrunde empfangen sie am Freitag um 20 Uhr die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB, zum Abschluss am 24. Februar, 19.30 Uhr, geht’s zu Lok Bernau.

Nur die Artland Dragons können den Königsblauen den ersten Platz noch streitig machen. Sie liegen zwei Punkte dahinter, haben aber den direkten Vergleich für sich entschieden. Die Quakenbrücker müssen zunächst zu den Itzehoe Eagles und erwarten dann den VfL SparkassenStars Bochum.

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