Fußball-Bezirksliga

 0:6 oder 0:7? Rainer Sowa kommt mit dem Zählen nicht nach 

Zum dritten Mal geschlagen: Benjamin Baschek, der Torwart der Spvgg Erle 19. Am Ende gab es gegen den SV Lippramsdorf ein 0:6.

Zum dritten Mal geschlagen: Benjamin Baschek, der Torwart der Spvgg Erle 19. Am Ende gab es gegen den SV Lippramsdorf ein 0:6.

Foto: Oliver Mengedoht / s

Erle.  „Wir waren grottenschlecht“, sagt Rainer Sowa, der Trainer des Gelsenkirchener Fußball-Bezirksligisten Erle 19, nach dem 0:6 gegen Lippramsdorf.

Am Ende kam selbst Rainer Sowa, der Trainer der Spvgg Erle 19, nicht mehr mit dem Zählen nach. „0:7? Wir haben 0:7 verloren. Oder doch nur 0:6?“, stellte er fragend in den Raum. Die Antwort lieferte ihm Schiri Dominik Niesel mit seinem Eintrag in den Spielbericht. 0:6 – so lautete das Erler Ergebnis im Heimspiel gegen den SV Lippramsdorf. Also nicht 0:7, aber trotzdem happig genug. Es war die bislang höchste Niederlage der Lila-Weißen in dieser Fußball-Bezirksliga-Saison.

Rainer Sowa war so oder so bedient, egal ob 0:7 oder nur 0:6. „So kann man in dieser Spielklasse einfach nicht bestehen“, sagte der Coach des Gelsenkirchener Bezirksligisten. „Die Niederlage geht auch in dieser Deutlichkeit in Ordnung. Wir waren grottenschlecht.“ Nach zwei knappen 1:0-Siegen gegen Hessler 06 und beim BV Rentfort wurde sein Team unsanft mit dem harten Boden der Wirklichkeit konfrontiert – und der heißt für den Neuling wohl: Abstiegskampf.

Timo Berg und Henrik Kleinefeld teilen sich die Lippramsdorfer Treffer

Ihre beste Phase hatten die Gastgeber gegen Lippramsdorf zu Beginn der Partie. Devin Mecklenbräuker und Nicolai Riße besaßen die Möglichkeiten zum 1:0, aber sie vergaben. Haarsträubende Fehler in der Abwehr der Gastgeber führten schließlich dazu, dass die Begegnung eine logische Wende nahm. Benjamin Baschek, der Torhüter der Erler, konnte einem leidtun in Anbetracht der Patzer seiner Vorderleute. Bereits zur Pause stand es 3:0 für den Gast aus Haltern. Von einem Aufbäumen der Veilchen war danach nichts zu spüren.

Die Lippramsdorfer stellten gewiss ihre Offensivqualitäten unter Beweis, aber die 19er machten es ihnen aber auch leicht. Vor allem Timo Berg und Henrik Kleinefeld hatten an diesem Sonntag ihren Spaß. Sie teilten sich die sechs Gäste-Treffer zu gleichen Teilen auf.

Tore: 0:1 Timo Berg (13.), 0:2 Timo Berg (29.), 0:3 Henrik Kleinefeld (35.), 0:4 Timo Berg (52.), 0:5 Henrik Kleinefeld (63.), 0:6 Henrik Kleinefeld (79.).

Spvgg Erle 19: Baschek, Becker, Riße (70. Ma. Buczkowski), Reimann, Masnitza, Pehl, Kiankaulua (32. Olschewski), D. Sowa (79. Wolffer), Mecklenbräuker (58. Pluta), Schmidt, Wiegand. (mik)

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