Leichtathletik

Weg zur Weltmeisterschaft führt die Langstreckler nach Essen

Gabriel Wusu (LT Stoppenberg)

Gabriel Wusu (LT Stoppenberg)

Foto: Georg Lukas

Essen.   Die Deutschen Meisterschaften über die Langstrecke finden am 8. Juni in Essen statt. Fokus der Essener Talente richtet sich auf den Sprint.

Der Feinschliff ist vollzogen. Ein Trainingslager in Kroatien war für einige Essener Leichtathleten von TLV Germania Überruhr der letzte intensive Trainingsabschnitt auf die anstehende Freiluftsaison. Was wird das Leichtathletikjahr 2019 aus Essener Sicht bringen? Bereits am 8. Juni steigt der lokale Saisonhöhepunkt im Stadion Am Hallo. Dort finden die Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter (Männer, Frauen, U23, U20, Senioren/innen) statt. Es geht dabei auch um die Qualifikation für die WM in Doha/Katar (28.9.- 6.10.). Außerdem kämpft die weibliche U20 in Stoppenberg über 5000-Meter um den DM-Titel.

„Tage der Überflieger“ wieder international besetzt

Eine zweite Top-Veranstaltung wird der international besetzte „Tag der Überflieger“ am 20. Juni sein, den TLV Germania ausrichtet. Auf der Bezirkssportanlage in Überruhr werden neben den deutschen Springern auch Athleten aus Europa erwartet.

Sportlich erhoffen sich die Essener Trainer ein gutes Abschneiden ihrer Athleten bei Landesmeisterschaften und DM-Qualifikationen.

Der Essener Fokus richtet sich auf die Sprinterinnen und Sprinter. Amelie Dierke (Werdener TB) wird nach zwei Semestern in den USA ab Ende Mai wieder in Werden trainieren. Ihre 100-Meter-Bestzeit konnte sie in den Staaten von 11,90 Sekunden auf 11,87 Sekunden verbessern.

Vom LT Stoppenberg taucht in Gabriel Wusu (18) ein neues Gesicht in die Essener Sprintszene auf. Der Schüler des Maria Wächtler Gymnasiums wurde im Winter in Leverkusen Hallenregionsmeister über 200 Meter in 23,08 Sekunden. Für die Freiluftsaison peilt der Stoppenberger eine Zeit von 22,5 Sekunden an.

Talent Timon Streit mit guten physischen Voraussetzungen

Der junge Timon Streit (TLV Germania Überruhr) gilt als vielseitiges Talent. Der 16-Jährige ist bereits 1,92 Meter groß und wiegt 84 Kilogramm und bringt somit gute körperliche Voraussetzungen für die Leichtathletik mit. Bis auf den Stabhochsprung könnte sich Streit mit fast allen Disziplinen beschäftigen.

Im vergangenen Jahr konzentrierte er sich auf den Hochsprung. Dort war seine Höhe von 1,88 Meter schon nicht schlecht. 2019 soll das Jahr des Sprints werden. 200 Meter um die 22,0 Sekunden, stehen auf Streits Plan und über die 400 Meter möchte der Schüler vom Gymnasium Borbeck eine Zeit unter 50 Sekunden erreichen.

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