Handball

Verbandsliga-Derby zwischen MTG Horst und SG Überruhr

Paul Griese trifft mit MTG Horst im Verbandsligaderby auf SG Überruhr.

Paul Griese trifft mit MTG Horst im Verbandsligaderby auf SG Überruhr.

Foto: Michael Gohl

Essen.  In der Handball-Verbandsliga treffen die MTG Horst und SG Überruhr an der Klapperstraße aufeinander. Gastgeber sind personell arg gebeutelt.

Das Derby zwischen MTG Horst und SG Überruhr im Mittelpunkt. Die Horster haben Heimrecht. Gespielt wird in deren Ausweichhalle an der Klapperstraße, wo wiederum die SGÜ zu Hause ist. Die MTG ist derzeit heimatlos, weil die Wolfskuhle saniert wird.
MTG Horst - SG Überruhr (So., 17.15 Uhr, Klapperstr.).
MTG-Vorstandsmitglied Carsten Stepping sieht dem Stadtderby mit gemischten Gefühlen entgegen: „Unter normalen Umständen würden wir uns auf das Spiel freuen. Aber im Moment sind wir sowohl im Spielbetrieb als auch im Training personell arg gebeutelt.“ So werden am Sonntag auf jeden Fall Torwart Björn Heißenberg (als Physio beim Zweitligisten Tusem) sowie die verletzten Maximilian Hebenstreit und Moritz Fink fehlen. Ob es Hilfe aus der Zweiten geben wird, steht noch nicht fest. Der MTG stehen in SG Überruhr, TV Ratingen und TuS Lintorf nun drei schwere Spiele bevor, „in denen wir nach Möglichkeit punkten sollten, um nicht in den Abstiegskampf zu geraten“, meint Stepping.

Überzeugender Sieg gegen Oberligisten im HVN-Pokal

Für den Oberliga-Absteiger Überruhr und Rückraumspieler Pierre Sieberin ist es das erste Derby seit vier Jahren. Das Team präsentierte sich zuletzt in guter Form. Weiteres Selbstvertrauen holte es sich unter der Woche im HVN-Pokal, wo man den klassenhöheren Oberligisten HSG Hiesfeld/Aldenrade mit 30:26 bezwang. „Wir haben auf einem hohem Niveau gespielt“, lobt Trainer Sebastian Vogel. Die Garanten für den Sieg seien der bundesliga-erfahrene Neuzugang Philipp Pöter und Lars Kürten gewesen, die gemeinsam 17 Tore erzielten. Die SGÜ, die sich in der Verbandsliga im oberen Drittel festsetzen möchte, hat Respekt vor dem Gegner: „Die MTG imponiert mit druckvollem Spiel und ist kompromisslos“, meint Vogel.

Kettwiger SV - TB Wülfrath (Sa., 17.30 Uhr, Gymn. Kettwig). Die überraschend deutliche 18:28-Schlappe gegen Lintorf ist abgehakt. KSV-Sprecher Christian Röckmann blickt wieder nach vorn: „Wir haben intern besprochen, was wir besser machen müssen.“ Das Team aus Kettwig möchte nun wieder zurück in die Erfolgsspur. Hoffnung macht die Rückkehr von Lars Pfeiffer. Der aus China zurückgekehrte Kreisläufer soll dem Angriff wieder mehr Schwung geben. „Wir wollen mit einer kompakten Deckung und einem schnellen Spiel nach vorne die beiden Punkte behalten,“ sagt Röckmann.

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