Volleyball

VCA-Damen gehen auf Risikoreise in den Hotspot Berlin

Auf die Abwehrkünste von Libera Lea Adolph wird der VC Allbau bei den Spielen in Berlin verzichten müssen.

Auf die Abwehrkünste von Libera Lea Adolph wird der VC Allbau bei den Spielen in Berlin verzichten müssen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Essen.  Für die Volleyballerinnen steht ein Doppelspieltag in der Bundeshauptstadt auf dem Programm. Die Gäste werden sich möglichst abschotten.

Für die Volleyballerinnen des VC Allbau Essen geht es für einen Wochenendtrip in die Bundeshauptstadt. Natürlich nicht zum Sightseeing, denn in der 2. Bundesliga Nord steht ein Doppelspieltag auf dem Programm: Samstag geht es gegen BBSC Berlin (18 Uhr) und einen Tag später wartet VCO Berlin (16 Uhr). Berlin ist einer der größten Corona-Hotspots des Landes, auch deshalb fällt es VCA-Trainer Marcel Werzinger in dieser „komplizierten Zeit nicht leicht, den Fokus auf das Sportliche zu lenken.“

Die Corona-Lage ist das bestimmende Thema

Damit das Risiko so gering wie möglich bleibt, übernachten und essen die VCA-Ladies in Berlin möglichst abgeschottet. Auch wenn die Corona-Lage das bestimmende Thema ist, wollen die „Pottperlen“ trotzdem sportlich erfolgreich sein und nicht ohne Punkte zurück ins Ruhrgebiet reisen. Nach der zweiwöchigen Pause aufgrund des coronabedingten Ausfalls des Spiels gegen die Skurios Volleys Borken ist das keine leichte Aufgabe. Mit BBSC Berlin trifft der VCA auf den Vorjahreszweiten. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft“, weiß Coach Werzinger. Das Spiel findet aufgrund der Corona-Bestimmungen (Stand 23. Oktober) vor 100 Zuschauern statt.

Am Sonntag geht es dann zum Tabellenschlusslicht VCO Berlin. Die Hauptstädterinnen haben bislang noch keinen Satz gewinnen können. Der VCA hat indes bereits neun Zähler auf dem Konto und konnte drei seiner vier Spiele für sich entscheiden. Essen geht also als vermeintlicher Favorit ins Rennen. Werzinger mahnt trotzdem: „VCO hat viele junge Talente. An einem guten Tag können sie jeden in der Liga schlagen.“

Vier Spiele in zwölf Tagen auf dem Programm

Für den Doppelspieltag stehen Marcel Werzinger bis auf Libera Lea Adolph alle Spielerinnen zur Verfügung - sofern der Corona-Test am Freitagabend negativ ausgefallen ist. Das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Nach dem Wochenende in Berlin geht es am Samstag, den 31. Oktober mit dem Heimspiel gegen ETV Hamburg weiter. Das Spiel gegen Borken soll am Mittwoch, den 4. November nachgeholt werden. Ein straffes Programm also für das Team von Marcel Werzinger: „Sollte Corona uns keinen Strich durch die Rechnung machen, haben wir vier Spiele in zwölf Tagen.“

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