Tischtennis-Pokal

Tusem-Mädchen hatten kein Losglück

Schlugen sich tapfer: (v.l.) Svenja Berger, Ulrike Kuhl, Jennifer Lehnen und Emily Johann.

Schlugen sich tapfer: (v.l.) Svenja Berger, Ulrike Kuhl, Jennifer Lehnen und Emily Johann.

Foto: Socrates Tassos/FFS

Essen.   Als Gruppendritte bei den Deutschen Pokalmeisterschaften kam das Aus für das erhoffte Viertelfinale unglücklich durch Losentscheid.

Das war einfach nur riesengroßes Pech: Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen scheiterte die junge 1. Damenmannschaft von Tusem Essen mit Ulrike Kuhl, Emily Johann, Jennifer Lehnen und Svenja Berger nicht an ihrem spielerischen Vermögen, sondern lediglich am fehlenden Losglück, um den Sprung aus der Gruppenphase ins Viertelfinale zu schaffen. Zwei der drei drittplazierten Teams kamen per Los weiter, ausgerechnet Tusem Essen wurde als einziger Gruppendritter nicht gezogen. So belegte das Essener Quartett am Ende nur den neunten Platz.

Dabei galt die junge Truppe um Tusem-Cheftrainer Stephan Verhoven alles andere als chancenlos im Kampf der 14 Damenmannschaften aus ganz Deutschland um die Deutsche Pokalkrone der Bezirksligisten. Insgesamt wurde der Titel in sechs Klassen ausgespielt.

Tusem startete nervös gegen die TGS Hausen

Für Tusem ging es zum Auftakt gegen die TGS Hausen. Viel zu nervös spielten die Mädchen von der Margarethenhöhe, 1:4 ging das Spiel verloren. Danach präsentierte sich das Quartett stabiler, siegte klar mit 4:1 über die ASG Altenkirchen. Auch das zweite Spiel gegen SG Heidelberg wurde souverän mit 4:2 gewonnen.

Tusem lag auf dem zweiten Platz, doch dann endete die Serie im letzten Gruppenspiel gegen die ungeschlagene Mannschaft vom SV Kirchdorf. Da war nichts zu machen: mit 1:4 ging das Spiel verloren, Platz drei lautete der Endstand in der Fünfergruppe. Damit hieß es hoffen, denn das Schiedsgericht hatte vorab entschieden, zwei der drei Gruppendritten per Losentscheid mit ins Viertelfinale zu nehmen. Da war für Tusem leider kein Glück im Spiel, unglücklicher kann man nicht ausscheiden.

Spitzenspielerin Emily Johann wechselt nach Hille

Kelkheim und Lichtenheim durften am Sonntag als Drittplazierte der beiden anderen Gruppen weiter spielen, überstanden aber beide das Viertelfinale nicht. Pokalsieger wurde am Ende der TuS Sande. Im nächsten Jahr will die Mannschaft einen neuen Anlauf nehmen, allerdings ohne Spitzenspielerin Emily Johann, die aus privaten Gründen Essen verlassen wird und deshalb zum TV Hille wechselt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben