Tischtennis

Tusem Essen will in der NRW-Liga nach oben

Große Chancen in dieser Saison hat die 1. Mädchenmannschaft mit Svenja Berger, Ulrike Kuhl, Jennifer Lehnen, Emily Johann und Katharina Soll

Große Chancen in dieser Saison hat die 1. Mädchenmannschaft mit Svenja Berger, Ulrike Kuhl, Jennifer Lehnen, Emily Johann und Katharina Soll

Foto: Socrates Tassos

essen.   Der Nachwuchs verfolgt ehrgeizige Ziele: den Aufstieg in die Verbandsliga und die Westdeutsche Meisterschaft. Auch bei den Senioren im Einsatz.

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Im Tischtennis bleibt Tusem Essen mit seinem Nachwuchs in der Erfolgsspur und unangefochten die Nummer eins in der Stadt. Am Ende der Hinrunde zogen Jugendwart Stephan Verhoven und Sportwart Hans Fuchs eine positive Zwischenbilanz: „Wir sind mit den Jugendmannschaften sehr zufrieden, unsere Erwartungen wurden zum Teil übertroffen“, waren sich die beiden einig.

Das gilt vor allem für die beiden Spitzenteams, die 1. Mädchen und die 1. Jungen, die sich in der NRW-Liga mit den besten Mannschaften im Lande messen. Und siehe da: die Mädchen behaupten sich in einer starken Gruppe und stehen auf dem vierten Tabellenplatz, der bereits zur Teilnahme an der Westdeutschen Meisterschaft berechtigt.

Spitzentrio gilt als zu stark

Die 1. Jungen verteidigen etwas überraschend einen guten Mittelfeldplatz. Hätte man im Hinspiel in eigener Halle nicht gegen Schalke 04 knapp verloren, wenigstens das Remis gerettet, wäre gar der Anschluss an das Führungs-Trio aus Rhynern, Borken und Bönen gehalten worden. Das Spitzentrio allerdings gilt als zu stark. „Da werden wir nicht mithalten können“, sagt Sportwart Verhoven, der nach zwei Jahren Abstiegskampf froh ist, bereits nach der Hinrunde den Klassenerhalt, und damit das Saisonziel, sicher in der Tasche zu haben. Umso erfreulicher sieht man, dass sich das junge Quartett nach drei Siegen in Folge nach oben orientiert, und sechs starke Spieler mit Ligareife zur Verfügung stehen.

Für die beiden Trainer, Salomo Mermagen und den ehemaligen Tusem-Topspieler Felix Kleeberg ist dies nur der Probelauf für die Saison 2019/20: „Da wollen wir angreifen und die Westdeutsche erreichen.“

1. Damen um Aufstieg in die Verbandsliga

Bei den Mädchen hat sich das Saisonziel verschoben: Denn als 1. Damen spielt das junge Team als Neuling in der Damen-Bezirksliga um den Aufstieg in die Verbandsliga: „Das wäre ein großer Erfolg“, sagt Sportwart Hans Fuchs. Und es würde die Nachwuchs-Arbeit an der Margarethenhöhe bestätigen: Zwei Aufstiege in Folge, dazu eine 2. Damen, die um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpft und eine 3. Damen in der 2. Bezirksklasse: Das wäre der Unterbau, der Tusem nach dem frustrierenden Aus für die Bundesliga-Damen wieder zu einer – wenn auch bescheidenen – Adresse im Damen-Tischtennis machen würde.

Erfahrungen und Lehrgeld

Ähnlich verfahren die Margarethenhöher auch mit ihren sechs NRW-Spielern: In der 1. und 2. Herren stehen die Jugendlichen regelmäßig in der Bezirksliga, vor allem aber in der Bezirksklasse an der Platte und sammeln wertvolle Erfahrung. Hier zahlen sie aber auch Lehrgeld und stehen nach drei knappen Niederlagen im unteren Mittelfeld.

Dies alles ist kein Selbstläufer. Tusem – das hat man an der Margarethenhöhe erkannt – muss sein Engagement im Schülerbereich verstärken: „Wir wollen mehr tun, um Jungen und Mädchen für den Sport zu begeistern“, sagt Stephan Verhoven. Der Verein ist deshalb in den Schulen an der Margarethenhöhe, in Holsterhausen und Haarzopf aktiv und wirbt mit einer Tischtennis-Stunde um den Nachwuchs. Die Resonanz ist gut, eine Tischtennis-AG an der Grundschule an der Waldlehne ist gestartet.

Mini-Meisterschaften an der Waldlehne

Weitere Aktionen sind geplant, dazu zählen auch die Mini-Meisterschaften am 27. Januar in der Turnhalle an der Waldlehne (ab 12 Uhr) für Kinder, die noch in keiner Mannschaft gemeldet sind. Die Einladung richtet sich an Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2006 bis 2010 und jünger. Viele Talente haben von hier später den Weg in die NRW-Liga gefunden. Einige spielen noch heute bei Tusem in den NRW-Spitzenteams.

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