Fußball-Oberliga

SVS kann in einem Spiel die Saison retten

essen.   Beim Spitzenreiter VfB Homberg kann das Team von Trainer Dirk Tönnies nur gewinnen. Dazu wird eine Leistungssteigerung aber nötig sein.

Wenn Schonnebeck am Donnerstag zum Tabellenführer VfB Homberg reist (Anstoß 19.30 Uhr), werden Erinnerungen wach. Im vergangenen Mai trat die Spielvereinigung noch selbst als Tabellenführer an der Rheindeichstraße an und kassierte dort mit dem 2:2 den entscheidenden Rückschlag im Aufstiegsrennen. Von einer offenen Rechnung will Trainer Dirk Tönnies aber nicht sprechen: „Das waren damals ganz andere Voraussetzungen.“

Zusätzliche Motivation liefert der Auftritt beim designierten Regionalligaaufsteiger dennoch. „Wir können jetzt in einem Spiel ganz viel vergessen machen“, sagt Tönnies. „Wenn wir gewinnen, gibt das einen positiven Flow für die restliche Saison.“ Nötig hätte das die SVS, die ihren „Flow“ zuletzt verlor. Nach einem Zwischenhoch setzte es Niederlagen gegen die Abstiegskandidaten SC Velbert und Nettetal. Im Vergleich zu diesen Partien kehrt lediglich Innenverteidiger Julian Gutkowski zurück.

Homberg ist seit November 2017 daheim ungeschlagen

Um allerdings in Homberg tatsächlich zu bestehen, wird eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein. Gerade zuhause ist der VfB schwer zu knacken: Die letzte Heimniederlage gab’s im November 2017. In dieser Saison dominiert das Team des ehemaligen ETB-Spielers Stefan Janßen die Liga, erzielte bislang die meisten Tore und kassiert dabei die wenigsten Treffer. Diese defensive Stabilität gepaart mit enormer Angriffswucht hatte Schonnebeck im Hinspiel nichts entgegenzusetzen. Bei der 2:4-Pleite gelang erst spät Ergebniskosmetik.

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