Fußball Landesliga

SV Burgaltendorf droht der Fall in den Tabellenkeller

Nils Unger und Thimo Sous vom SV Burgaltendorf hoffen auf einen Erfolg im Kellerduell beim SV Wermelskirchen.

Nils Unger und Thimo Sous vom SV Burgaltendorf hoffen auf einen Erfolg im Kellerduell beim SV Wermelskirchen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Essen.  Vor einer richtungsweisenden Partie steht der SV Burgaltendorf. Bei einer Niederlage in Wermelskirchen droht dem SVA das Abrutschen in den Keller.

ESC Rellinghausen – Rather SV (15.30 Uhr, Am Krausen Bäumchen).

Auch nach den letzten beiden Spielen, in denen die Rellinghauser vier Punkte holten, sieht Trainer Sascha Behnke seine Mannschaft weiter in der Pflicht: „In der letzten Woche hätten wir einen Sieg einfahren können, aber auch da hat die Leistung nicht zu 100 Prozent gestimmt.“ Nun kommen zwei Gegner aus der oberen Tabellenregion, und das Team kann einiges zurückzahlen, wenn es die Partien positiv gestaltet. „Ich erwarte einfach ein gutes Spiel, in dem man sieht, dass die Jungs Charakter zeigen. Wenn am Ende etwas zählbares bleibt, ist es gut. Wenn es eine Niederlage gibt, soll jeder trotzdem das Gefühl haben, einen Schritt nach vorn getan zu haben“, erklärt Behnke. Allerdings hat er einige Ausfälle. Matondo und Krämer sind krank, auch hinter dem Einsatz von Nadolny steht ein Fragezeichen. Für Doll ist das Fußballjahr beendet, er hat sich in der vergangenen Woche das Handgelenk gebrochen. Dafür ist Flotho wieder fit und eine Option für die Startelf.

SV Wermelskirchen – SV Burgaltendorf (14.30 Uhr, Eifgen-Stadion). Vor einer richtungsweisenden Partie stehen die Burgaltendorfer. Auf Rang 13 mit 16 Punkten im Gepäck machen sie sich auf zum Kellerkind SV Wermelskirchen, das mit zwei Zählern weniger auf dem ersten der vier Abstiegsplätze steht. „Wir müssen unbedingt die nächsten beiden Spiele gewinnen, sonst wird es ganz bitter für uns“, weiß der sportliche Leiter der Burgaltendorfer, Jörg Oswald. „Ich habe den Spielern in der Woche deutlich gemacht, dass sie endlich einmal das RWE-Spiel vergessen und sich und ihre Leistung hinterfragen sollen. Denn die Meisterschaft muss für uns Vorrang haben“, stellt er klar. Schließlich hat die Mannschaft auch in der Liga bewiesen, was sie kann. „Sie müssen es nur zeigen. Und wenn nicht, dann muss ich in der Winterpause Konsequenzen ziehen“, kündigt Oswald an. Bis auf Kuhlmann, der sich nach seinem Mittelfußbruch wieder im Training befindet, haben die Burgaltendorfer keine Personalsorgen.

SpVgg Steele 03/09 – MSV Düsseldorf (15.15 Uhr, Langmannskamp). Nach dem kurzen Zwischenhoch ist Aufsteiger Steele 03/09 wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet, und das rettende Ufer ist wieder fünf Punkte entfernt. Nun kommt mit dem MSV der Tabellenneunte. „Wir kennen die Stärke von Düsseldorf und wissen, dass wir alles geben müssen“, meint Trainer Dirk Möllensiep, der in der Woche einige Gespräche mit seinen Akteuren führte. „Es gab bei einigen Jungs Unzufriedenheit, weil sie nicht mehr so viele Einsatzzeiten hatten. Dazu kam mangelnde Disziplin und Einstellung. Ich hoffe, dass die Spieler das beherzigt haben und wir bis zur Winterpause noch ein paar Punkte holen“, hofft der Trainer.

BW Mintard – VfB Frohnhausen (15.15 Uhr, Durch die Aue). Frohnhausens Trainer Issam Said freut sich auf das Derby. „Endlich kann die Mannschaft mal wieder befreit aufspielen, Mintard ist ein Team auf Augenhöhe. In den letzten Wochen war der Druck gegen die Top-Teams einfach zu hoch“, nimmt er seine Jungs nach der Niederlagenserie in Schutz. Allerdings weiß er, dass auch das Spiel beim Tabellenzehnten Blau-Weiß kein Spaziergang wird. In den letzten Jahren waren die Begegnungen immer spannend, doch die Mülheimer gingen als Sieger vom Platz. Das soll sich am Sonntag ändern. „Wir sind alle heiß auf das Spiel und wollen eine neue Serie starten. Schließlich ist es weiter unser Ziel, da oben noch ein wenig mitzuschwimmen“, erwartet er eine gute Leistung von seinen Schützlingen. Personelle Probleme sieht er nicht. „Es gibt zwar einige Ausfälle, aber was ich auf dem Platz sehen will, ist da“, lässt er sich nicht in die Karten gucken.

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