Steeles Miniserie hält auch beim 2:2 in Rellinghausen

Jubel bei den Steelensern nach dem 1:0 von Daniel Schröder. Am Ende trennte sich das Schlusslicht vom ESC Rellinghausen mit 2:2.

Jubel bei den Steelensern nach dem 1:0 von Daniel Schröder. Am Ende trennte sich das Schlusslicht vom ESC Rellinghausen mit 2:2.

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Mit zwei Fernschüssen gelang Schlusslicht Steele beim ESC ein Remis. Auch der VfB Frohnhausen trennte sich beim FC Remscheid letztlich mit 2:2.

ESC Rellinghausen – SpVgg. Steele 03/09 2:2 (0:1).

Die kleine Serie des Schlusslichts hat gehalten, seit drei Spielen sind die Steelenser ohne Niederlage. Allerdings hatten sie aber auch ein wenig Glück. Im ersten Durchgang war der Aufsteiger besser, ohne sich aber zwingende Chancen heraus zu spielen. Rellinghausen fand dagegen im Grunde nicht statt. „Wir hatten kein Tempo im Spiel und konnten uns gegen den wohl kleinsten Torwart der Liga nicht eine Möglichkeit erspielen“, kritisierte ESC-Trainer Sascha Behnke. Besser machte es da der Gast, denn Schröder zog in der 38. Minute einfach mal ab und traf mit einem Hammer aus 25 Metern zur Führung. Nach einigen aufmunternden Worten in der Kabine übernahmen die Hausherren im zweiten Durchgang dann die Partie und nutzten einige Patzer in der gegnerischen Abwehr zum Ausgleich durch Hoffmann und kurz darauf zur Führung durch den ebenfalls kurz vorher eingewechselten Cirkovic. Allerdings gab es zuvor eine strittige Situation, als Hörstgen im Rellinghauser Strafraum umgetreten wurde, der Schiedsrichter ihm aber Gelb wegen einer Schwalbe zeigte. „Ich musste ihn nach einer Stunde auswechseln, sein Knöchel ist dick, das war ein klarer Strafstoß“, ärgerte sich Steeles Coach Dirk Möllensiep. Doch sein Team bewies Moral und kam in der Nachspielzeit noch zum Ausgleich – wieder durch einen Gewaltschuss. „Wir haben uns ein wirklich dummes Foul geleistet, und so kam Steele zum Freistoß. Gegen einen Schuss aus 30 Metern kann man dann wenig machen“, versuchte Behnke es gelassen zu sehen. Doch für ihn waren es zwei verlorene Punkte. Dem Gast wird’s egal sein, das Schlusslicht ist froh über einen weiteren Punkt auf der Habenseite und das Gefühl, dass die Pechsträhne wohl beendet ist.

Tore: 0:1 Schröder (38.), 1:1 Hoffmann (70.), 2:1 Cirkovic (75.), 2:2 Wieszniewski (92.).

FC Remscheid – VfB Frohnhausen 2:2 (0:1). Zum ersten Mal in der Saison spielten die Frohnhauser Remis, und Trainer Issam Said wusste nicht, ob er einen Punkt gewonnen oder zwei verloren hatte. Denn seine Schützlinge waren eine Stunde lang die beherrschende Mannschaft, verpassten es aber, frühzeitig das Spiel zu entscheiden. Nach dem Strafstoß-Tor von Zamkiewicz in der fünften Minute gingen sie zu leichtfertig mit ihren Möglichkeiten um. Auch im zweiten Durchgang begann der VfB stark, leistete sich aber nach einer knappen Stunde einen individuellen Fehler, der zum Ausgleich führte. Danach bekam Remscheid die zweite Luft, und auf dem immer tiefer werdenden Rasen verloren die Gäste ein wenig das Konzept. Ärgerlich für Said dann der zweite Gegentreffer, der aus für ihn stark abseitsverdächtiger Position fiel. Allerdings bewiesen die Frohnhauser nach dem Rückstand Moral, kämpften bis zum Umfallen und belohnten sich in der Schlussminute noch mit dem Remis. „Wir haben den Gegner am Leben gehalten, eigentlich hätten wir schon zur Pause mit 3:0 führen müssen“, war der Coach nicht zufrieden, kann aber mit dem Punkt gegen einen überraschend starken FC „so irgendwie leben“.

Tore: 0:1 Zamkiewicz (5. Foulelfmeter), 1:1 (63.), 2:1 (81.), 2:2 Vlaescu (90.).

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben