Handball-Final4

SGÜ-Damen und Tusem II souverän

Trotz heftiger Gegenwehr war die SG Überruhr (blau) im Finale gegen den Tusem chancenlos.

Trotz heftiger Gegenwehr war die SG Überruhr (blau) im Finale gegen den Tusem chancenlos.

Foto: Michael Gohl

essen.   Beide Regionalligisten setzten sich beim Handball-Kreispokal ohne Mühen durch. Zweiter Erfolg für die Trainer Sonja Fischer und Nelson Weisz.

Die Überraschungen blieben im Final4 aus. Bei der siebten Auflage des Handball-Kreispokals im Werdener Löwental setzten sich erwartungsgemäß mit den beiden Regionalligisten, mit den Damen der SG Überruhr und der Zweitvertretung des Tusem, die hoch favorisierten Teams durch.

Beide wurden erst in den Endspielen gefordert, da die HSG Hallo mit beiden Mannschaften zu den Halbfinals nicht antrat.

Für Sonja Fischer und Nelson Weisz war es nach ihrem Einstand im Vorjahr der zweite Erfolg als Trainer. Für Christian Kluh, den neuen Vorsitzenden des Handballkreises Essen, war die Organisationsleitung dagegen ein Debüt: „Trotz der kurzen Vorbereitungszeit von sechs Wochen haben wir mit dem Team das Event gut über die Bühne bekommen. Für das nächste Jahr habe ich bereits einige neue Ideen.“

Landesligist wurde am Ende überrollt

Den Auftakt machten die Damen der SG Überruhr. Gegen den Landesligisten HSG SC Phönix/DJK GW Werden wurden sie beim 48:24 (22:13) Erfolg problemlos ihrer Favoritenrolle gerecht. Der Außenseiter ging mit 1:0 und 2:1 durch Lisa Berking und Jennifer Majic in Führung. Die HSG wehrte sich tapfer über 4:3 bis zum 9:6 im er 13. Minute, wurde in der letzten Viertelstunde jedoch überrollt.

SGÜ: Benger; Küpper (8), Berens (8), S.Weisz (3), R.Weisz (4),Polutta (3), Freude (3), Thomas (4),Werner (1), Lammers (2),Bruns (12); HSG: Gittke, Wollner; Vollberg, Nowicki (2), Abdik (3), Abberger (1),Majic (2),Gärtner (2), Museiko, Schulz(1),Rode (1), Krieger (1), Berking (5),Falke (6).

Im Halbfinale schaltete die HSG die DJK Winfried Huttrop mit 35:18 19:10) aus.

Tusem dominiert nach dem Wechsel

Im Gegensatz zum Vorjahr, als sich der Tusem gegen den Verbandsligisten Kettwiger SV nach einem 16:22-Rückstand erst im Siebenmeterwerfen durchsetzte, dominierte er gegen den Oberliga-Absteiger mit 34:25 (15:12) vor allem nach dem Wechsel deutlich. In der ersten Halbzeit lief jedoch noch nicht alles nach Wunsch für den Trainer Nelson Weisz, der sich beim 9:7 (19.) zu einem Team-Timeout gezwungen sah. Die SGÜ, die auf den verletzten Pierre Sieberin verzichten musste, blieb aber bis zum 23:19 (44.) auf Schlagdistanz. Erst in der letzten Viertelstunde sorgte der Favorit für klare Verhältnisse.

Während der SGÜ-Coach Sebastian Vogel dem Tusem zu einem verdienten Sieg gratulierte, war Tusem-Trainer Nelson Weisz mit dem ersten Durchgang nicht zufrieden: „Wir hatten Probleme mit den Überruhrern. Während die Abwehr zufriedenstellend agierte, verpassten wir es, durch eine schlechte Chancenverwertung und haufenweise Fehlpässe, uns abzusetzen. Erst nach 40 Minuten haben wir es geschafft, unsere Fehler zu minimieren. Das schlug sich dann auch direkt im Ergebnis wieder. Ein verdienter Sieg, aber keine gute Leistung von uns. Vielleicht aufgrund der zweiwöchigen Trainingspause. Es war dennoch ein schöner Abschluss einer tollen Saison.“

Tusem: Bornkamm, Hoven; Daamen (1),J. Weisz (5), Engels, Lewandowski (2), Sayin (1), Stumpf (10), Sprick (2), Telohe (3), Langen (2), T. Koenemann (8); SGÜ: Sommerfeld; Skolik; Vetterlein, Kürten (4), Graef (1), Krüger (5), Birkenstock (4), Eller (4), Siepmann (2),Everts, Steinhauer, Enigk, Rolf (3).

Im Halbfinale besiegte Überruhr die DJK Altendorf 09 31:13.

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