Fußball Oberliga

Schonnebeck geht mit Personalsorgen ins Topspiel

Herber Verlust: Ausgerechnet gegen den souveränen Spitzenreiter SV Straelan fehlt Schonnebecks Abwehrchef Georgios Ketsatis mit einer Gelb-Rot-Sperre.

Herber Verlust: Ausgerechnet gegen den souveränen Spitzenreiter SV Straelan fehlt Schonnebecks Abwehrchef Georgios Ketsatis mit einer Gelb-Rot-Sperre.

Foto: Thorsten Tillmann/FFS

Essen.  Beim Heimspiel gegen Straelen wiegen die Ausfälle der halben Stammelf schwer. ETB muss die besonderen Umstände beim VfB Hilden annehmen.

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Spvg Schonnebeck - SV Straelen (Samstag, 18 Uhr).
Die Spielvereinigung Schonnebeck hat vor dem Duell am Samstag gegen den Tabellenführer Straelen einige Personalsorgen: Georgios Ketsatis (Gelb-Rot gegen Baumberg) und Markus Heppke (Fünfte Gelbe Karte) fehlen gesperrt, Tarkan Yerek und Tefvik Kücükarslan müssen wegen Verletzungen passen, Marc Enger und Arian Reimann sind krank. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Kai Nakowitsch, der beim Training am Dienstag umgeknickt ist. Ausfälle, die für die Schonnebecker gerade gegen die Mannschaft von Trainerin Inka Grings nur schwer zu verkraften sind. Schließlich gehören die Straelener für Tönnies aufgrund ihrer Bilanz eigentlich nicht in die Liga. Aufgrund der individuellen Qualität habe der souveräne Tabellenführer sowohl die beste Offensive und Defensive der Liga.

Tönnies hofft auf das nötige Matchglück

Zwar solle seine Mannschaft die eigene Qualität nicht vergessen, aber, sagt Tönnies: „Wir werden das nötige Matchglück brauchen.“ Dennoch will der Schonnebecker Trainer dem Spiel auch den eigenen Stempel aufdrücken: „Wir haben bisher in 15 Spielen nur zweimal verloren. Mit dieser Bilanz wollen wir auch aus dieser Partie gehen.“Immerhin steht Luka Bosnjak nach seiner abgelaufenen Rotsperre wieder zur Verfügung.

VfB Hilden - ETB (Sonntag, 15 Uhr). Der ETB Schwarz-Weiß Essen könnte eine positive Woche am Sonntag in Hilden abschließen. Wie diese Redaktion am Donnerstag vermeldete, steigt der Unternehmer Sascha Korte am Uhlenkrug ein. Diese Nachricht hat auch Trainer Ralf vom Dorp vernommen: „Es ist natürlich angenehm zu hören, dass sich im Umfeld einiges bewegt, aber ich registriere es eigentlich auch nur. Ich muss mich aufs Sportliche konzentrieren.“ Und das ist am Sonntag der VfB Hilden. Der Vorort von Düsseldorf gehört auch diese Saison zu den Überraschungen der Oberliga Niederrhein und steht auf einem gesicherten Mittelfeldplatz.

„Dort zu spielen ist sehr speziell“, weiß Vom Dorp. „Wenn man das nicht annimmt, in Sachen Zweikampfverhalten, mentale Stärke und Einsatzwillen, hat man schlechte Karten.“ Auswärtsspiele in Hilden seien ein „Abnutzungskampf“, bei dem der ETB in den letzten Jahren nicht immer gut ausgesehen hatte. „Diese Serie wollen wir brechen.“Nach abgelaufener Gelbsperre kann dann auch Malek Fakhro wieder mitwirken, der dem ETB gegen Ratingen noch „an einigen Stellen gefehlt“ habe, wie vom Dorp sagte. Für den am Rücken verletzten Sebastian Michalsky ist das Kalenderjahr 2019 hingegen beendet.

Ratingen 04/19 - FC Kray (Sonntag, 15 Uhr). Fünf Spiele hat der FC Kray wettbewerbsübergreifend nicht mehr gewonnen. Dennoch zeigte die Formkurve nach dem 2:2 gegen Monheim wieder nach oben. Nun geht es nach Ratingen, wo der neue Trainer Frank Zilles sein Heim-Debüt gibt. Kurios: Vor zwei Wochen saß dieser noch als sportlicher Leiter beim 4:4 der Krayer gegen Baumberg auf der Bank. „Es ist immer ungünstig, gegen eine Mannschaft zu spielen, die gerade den Trainer gewechselt hat“, weiß Krays Trainer Philip Kruppe, auch im Hinblick darauf, dass die Germanen am vergangenen Sonntag mit 3:1 beim ETB gewonnen haben. „Wir müssen auf alles gefasst sein.“

Kray will weiter gierig und hungrig bleiben

Mehmet Dalyanoglu und Ilias Elouriachi kehren nach ihren Sperren wieder zurück. Nur der rotgesperrte Kamil Poznanski ist weiterhin zum Zuschauen verdammt. „Wir haben ein paar Optionen im Hinterkopf, final ist aber noch nicht klar, wie wir anfangen werden“, lässt sich Kruppe jedoch nicht in die Karten schauen. Von einer Krise beim fünftplatzierten Aufsteiger will er derweil nichts wissen: „Die Stimmung ist gut. Wir wollen an die gute Leistung in Monheim ansetzen, selbstbewusst auftreten und extrem präsent in den Zweikämpfen sein. Wir sind weiter gierig und hungrig, den Abstand nach unten zu halten.“

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