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RWE heizt Gegnern mächtig ein

Sagen dem Frost den Kampf an: Stadtwerke-Chef Lars-Martin Klieve (links) und RWE-Boss Marcus Uhlig im Stadion Essen.

Sagen dem Frost den Kampf an: Stadtwerke-Chef Lars-Martin Klieve (links) und RWE-Boss Marcus Uhlig im Stadion Essen.

Foto: Bilderpower

Stadtwerke Essen bieten dem Traditionsklub von der Hafenstraße eine „Frostversicherung“ bis zum Ende der Saison 2018/19.

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Die Stadtwerke Essen und Rot-Weiss Essen spielen in ihrer langen Partnerschaft nun gekonnt Doppelpass. In diesen Tagen trafen sich Lars Martin Klieve, Vorstand der Stadtwerke Essen, und sein Pendant, Marcus Uhlig, zu einem ersten Gespräch an der Hafenstraße und machten gleich Nägel mit Köpfen.

Neben dem Kennenlernen wurde aber gleich über verschiedenste Ideen gesprochen, von denen eine zum bevorstehenden Spiel von Rot-Weiss Essen gegen den Bonner SC am Freitag kommender Woche bereits Wirklichkeit wird. Erstmals fungieren die Stadtwerke Essen zum Spiel gegen den Ligakonkurrenten als rot-weisse „Frostversicherung“. Sollte der grüne Rasen im Stadion Essen gefroren und eine Austragung der Partie damit gefährdet sein, trägt der Essener Energieversorger die Kosten für den Betrieb der Rasenheizung. Und nicht nur für das Bonn-Spiel: Bis zum Ende der Saison 2018/2019 verbannen die Stadtwerke Essen die Minusgrade!

Zusicherung gibt dem Verein Planungssicherheit

„Es war ein sehr angenehmes Gespräch, indem wir auch unmittelbar eine Idee entwickelt haben. Wohlige Wärme für das ‘Zuhause’, das ist für uns Tagesgeschäft. Jetzt bringen wir auch den Stadionrasen im Winter auf Betriebstemperatur. Selbst bei Väterchen Frost kann so der Ball an der Hafenstraße rollen“, fasst der Stadtwerke-Chef das Gespräch zusammen.

„Es ist für uns als Verein und insbesondere für unsere Fans natürlich immer ein Ärgernis, wenn Spiele Kälte und Frost zum Opfer fallen, schließlich freuen sich beide Seiten die gesamte Woche auf die Partie. Durch die Unterstützung der Stadtwerke Essen ist unser Zuhause nun aber bestens gewappnet für die kalte Jahreszeit. Das gibt uns zusätzliche Planungssicherheit und erleichtert organisatorische Abläufe ungemein“, so RWE-Vorstand Marcus Uhlig. Bei entsprechender Wetterlage wird gegen Bonner SC also nicht nur das Flutlicht im Stadion Essen angeworfen, sondern auch die Rasenheizung.

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