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RWE-Fans hoffen auf eine Torflut in Bottrop

Eine willkommene Abwechselung zum Training bietet das Testspiel in Bottrop Kevin Freiberger (Mitte) und den Mannen von Rot-Weiss Essen.

Eine willkommene Abwechselung zum Training bietet das Testspiel in Bottrop Kevin Freiberger (Mitte) und den Mannen von Rot-Weiss Essen.

Foto: Michael Gohl/FFS

Bottrop.  Am Sonntag um 15 Uhr bestreitet der Regionalligist sein erstes Testspiel beim Bezirksligisten VfB Bottrop, aber wohl noch ohne Torjäger Selishta.

Seit Mittwoch scheucht der neue RWE-Coach Christian Titz seinen neuformierten Kader über den Trainingsrasen an der Seumannstraße, nach der dritten Trainingseinheit kommt nun die erste Testspieleinheit den rot-weissen Spielern sicherlich gelegen. Am Sonntag (15 Uhr) tritt der Regionalligist fast schon traditionell beim Nachbarn VfB Bottrop im alt ehrwürdigen Jahnstadion an. Die Freude auf Seiten des Bezirksligisten ist natürlich riesig, erwartet man beim ersten Auftritt des RWE-Teams natürlich eine rot-weisse Invasion aus der Nachbarstadt.

Die Bottroper rechnen insgeheim mit 2000 Zuschauern, etwa so viele, wie in der ganzen Bezirksliga-Saison bei den Heimspielen zusammen. Dem erwarteten Ansturm wird Rechnung getragen und zusätzliche Kassenhäuschen geöffnet. Rein sportlich gesehen hätte der Zeitpunkt günstiger liegen können: Der VfB hat erst vor drei Wochen seine Saison beendet und traf sich am Freitagabend zum ersten Mal zum lockeren Training. VfB-Coach Patrick Wojwod steht dabei vor ähnlichen Herausforderungen wie sein prominenter Gegenüber, haben die Schwarz-Weißen nach der Saison doch ebenso einen radikalen Schnitt gemacht und gleich 17 Neuzugänge zu verzeichnen. Unter diesen Voraussetzungen wäre eine Wiederholung des letzten Vergleichs (0:4) vor fünf Jahren wohl schon ein Erfolg.

RWE-Titz nicht glücklich über den frühen Testspieltermin

RWE-Coach Christian Titz war gar nicht glücklich über den Abschluss des frühen Testtermins, der „vor seiner Zeit“ vereinbart wurde, will aber nun das Beste aus der Situation machen: „Ich habe gute Erfahrungen mit dem ersten Testspiel erst nach zehn Tagen gemacht, aber wir werden es so annehmen und zwei gleich starke Mannschaften pro Halbzeit auf den Rasen schicken.“

Sei’s drum, die RWE-Fans wollen natürlich Tore sehen, auch wenn sie wohl vorerst noch auf Hedon Selishta (Bayern Alzenau) verzichten werden, der 29-Tore-Mann der Vorsaison steigt erst an diesem Samstag erstmals ins Training ein. Ein Umstand, den VfB-Coach Wojwod sehr begrüßt. Übrigens, sollte RWE-Trainer Christian Titz die Übungseinheit als zu lasch ansehen: Das Bottroper Jahnstadion ist von der Hafenstraße aus prima mit dem Fahrrad zu erreichen...

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