Fußball

Rot-Weiss Essen in der ersten Pokalrunde klar favorisiert

Neuzugang Felix Weber dürfte heute im Pokal in der Startelf stehen.

Neuzugang Felix Weber dürfte heute im Pokal in der Startelf stehen.

Foto: Thorsten Tillmann

Essen.  Essener Regionalligist startet im Verbandspokal am Mittwoch beim Landesligisten SV Wermelskirchen. Zweite Garnitur soll Bewährungschance bekommen.

Rot-Weiss Essen hat mit dem souveränen 3:0-Sieg im Revierderby gegen RWO und einer überzeugenden Leistung die Tabellenspitze in der Regionalliga übernommen. Soweit so gut. An diesem Mittwoch ist die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart im Verbandspokal gefordert. Die erste Runde steht auf dem Programm, Gegner und Gastgeber ist der Landesligist SV Wermelskirchen (19. 30 Uhr). Und die Frage, wer in dieser Partie Favorit ist, stellt sich natürlich nicht.

Die Rot-Weissen sind gut aufgestellt in dieser Saison, das ist bereits klar geworden. Die Qualität im Kader ist exzellent, auch in der Breite beachtlich. Das wurde auch in der Schlussphase gegen Oberhausen einmal mehr deutlich, als Felix Weber eingewechselt wurde. Der 25-jährige Innenverteidiger war immerhin schon Kapitän beim Drittligisten 1860 München und heuerte Mitte Oktober an der Hafenstraße an.

Essener Defensive macht einen guten Job

Normalerweise sollte so ein Mann in der 4. Liga erste Wahl sein, nicht bei RWE oder anders gesagt: noch nicht. Allerdings wird es nicht leicht für Weber, denn seine Kollegen Alexander Hahn und Daniel Heber machen in der Essener Defensive seit Wochen einen wirklich guten Job.

Gegen den Landesliga-Zehnten Wermelskirchen dürfte Weber allerdings beim Titelverteidiger in der Startelf stehen. „Es wird sicherlich der eine oder andere zum Zug kommen“, räumte Christian Neidhart schon nach dem Derby ein. Schließlich muss auch der Rest des Kaders Spielpraxis sammeln und bei Laune gehalten werden. Kevin Grund zwickte gegen RWO der Hüftbeuger, so dass er raus musste. Er dürfte geschont werden.

Gastgeber wollen mutig Flucht nach vorn suchen

„Sie werden sicherlich mit einer B-Elf bei uns auflaufen. Vielleicht sind die Jungs nicht so eingespielt“, sagte Sebastian Pichura dem Reviersport. Der Trainer des Außenseiters träumt und fügt forsch hinzu: „Wir werden auf jeden Fall keine zwei Busse vor unserem Tor parken, sondern versuchen unser Spiel durchzuziehen.“

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