Rollstuhl-Basketball

Rolling Bears wollen sich im Ligaalltag schadlos halten

Walter Vlaanderen (rot) und die Hot Rolling Bears wollen in Rahden wieder in die Spur finden.

Walter Vlaanderen (rot) und die Hot Rolling Bears wollen in Rahden wieder in die Spur finden.

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Nach dem erwarteten Pokalaus gegen den Erstligisten Doneck Dolphins Trier wollen die Essener in Rahden ihre blütenweiße Weste verteidigen.

Die Rollstuhlbasketballer Hot Rolling Bears sind mit einem Sieg und einer Niederlage aus Berlin zurückgekehrt und im DRS-Pokal ausgeschieden. Die Essener gewannen mit 61:50 (15:13, 18:12, 12:11, 16:14) gegen den Ligakonkurrenten BG Baskets Hamburg 2 und verloren mit 37:78 (12:30,6:18, 9:12, 10:18) gegen das Erstligateam Doneck Dolphins Trier. Bears-Trainer Markus Pungercar nach den Spielen: „Auf dem Papier haben wir grundsätzlich das erreicht, was wir wollten. Wir haben gegen Hamburg gewonnen und uns damit unsere Wunschbegegnung gegen Trier erarbeitet. Dass wir uns gegen die Baskets jedoch so abmühen, hat mich schon etwas enttäuscht. Das können wir natürlich viel besser. Gegen die Dolphins war dann leider nichts mehr drin. Dem so überragend spielenden Dirk Passiwan hatten wir heute kein Mittel entgegenzusetzen.”

Als Tabellenführer geht es zum Tabellendritten

Nach dem Ausscheiden im Pokal können sich die Hot Rolling Bears nun wieder ganz dem Ligageschehen in der 2. Bundesliga widmen. Zum fünften Spieltag geht es am kommenden Samstag zum großen Rivalen nach Rahden (15, Sporthalle Gymnasium,Am Brullfeld 15). Nachdem sich die Essener in der vergangenen Saison ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der ersten Mannschaft aus Rahden lieferten, haben sie es in dieser Saison mit dem zweiten Team der Baskets 96 zu tun. Die Rahdener sind aktuell Tabellendritter in der RBBL2N und haben mit überzeugenden Siegen über Hannover, Köln und Paderborn bereits einiges vorgelegt. Nur gegen den BBC Münsterland mussten sie eine hauchdünne Niederlage einstecken.

Schaake erwartet offenen Schlagabtausch

Doch die Bears müssen sich nicht verstecken. Als Tabellenführer mit drei lupenreinen Erfolgen über Osnabrück, Paderborn und dem Ligafavoriten Münsterland wissen sie um ihre Möglichkeiten. Hierzu Mannschaftskapitän Joel Schaake: „Gegen Rahden erwarte ich einen offenen Schlagabtausch. Keine Ahnung, wer in dieser Partie der Favorit ist, aber wir wollen das natürlich gewinnen. In der letzten Saison waren wir an Rahden so knapp dran wie sonst keine Mannschaft. Das haben wir alle noch parat, daher werden wir hochmotiviert sein und alles geben, um die Punkte nach Essen zu holen.”

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