Skaterhockey

Rockets und die Mission Tabellenführung

Die Ausfallliste wird kleiner: Nur Dominik Luft (2. von l.) und Marcel Brandt (daneben rechts) fehlen den Rockets gegen Lüdenscheid.

Die Ausfallliste wird kleiner: Nur Dominik Luft (2. von l.) und Marcel Brandt (daneben rechts) fehlen den Rockets gegen Lüdenscheid.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Essen.  Nachdem die Essener die Spitze am Donnerstag an Crash Eagles Kaarst abtreten mussten, wollen sie nun gegen Lüdenscheid wieder vorbeiziehen.

Mission Tabellenführung: Die SHC Rockets Essen wollen sich an diesem Samstag (18.30 Uhr, Raumerstraße) gegen die Highlander Lüdenscheid den ersten Rang in der Skaterhockey-Bundesliga wieder holen. Die Ansage machte SHC-Teamleiter Thomas Böttcher vor dem Duell in der heimischen Wohnbau Hockey Arena. Weil die Crash Eagles Kaarst ihr Spiel am Donnerstag gewannen (15:6 gegen Samurai Iserlohn) stehen die Essener vor dem Spiel gegen Lüdenscheid mit drei Punkten und zwei Spielen weniger nur noch auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit einem Heimerfolg würde die Tabellenspitze also wieder in SHC-Hand sein.

„Wir werden gegen Lüdenscheid natürlich alles daran setzen, uns den ersten Platz wieder zurück zu holen“, erklärte Böttcher die Zielvorgabe seiner Mannschaft. Das wird gegen die Highlander aber kein Kinderspiel, denn die Lüdenscheider stecken als Vorletzter mitten im Abstiegskampf, da die beiden Tabellenletzten in die zweite Spielklasse absteigen müssen. Für Lüdenscheid zählt also jeder Punkt. In den Düsseldorf Rams, die in der laufenden Saison bisher nur einen Punkt sammeln konnten, steht der erste Absteiger bereits so gut wie fest. Die Lüdenscheider haben acht Zähler auf dem Konto und stehen hinter dem TV Augsburg (12 Punkte), auf den sie den Anschluss nicht verlieren dürfen, wenn sie die Klasse halten wollen.

Lüdenscheid ist besser als der Tabellenplatz

Der SHC geht aufgrund der Tabellensituation natürlich als Favorit in das Spiel, aber Böttcher mahnt zur Vorsicht: „Ich verstehe eigentlich nicht, warum Lüdenscheid da unten um den Abstieg spielt. Die waren im letzten Jahr Siebter und haben eigentlich eine gute Mannschaft, gegen die es manchmal schwierig ist zu spielen.“ Vor allem die Brüder André und Tim Bruch stechen heraus, findet Böttcher. Die Lüdenscheider haben bereits am Donnerstag gegen den Krefelder SC gespielt (6:13) und verloren. „Da läuft es momentan nicht so rund“, analysierte Böttcher, „aber das soll uns nicht interessieren. Wir schauen auf uns.“

Personell sieht es bei den Rockets deutlich besser aus als noch am vergangenen Wochenende, wo Trainer Franz Petrozza kaum eine vollständige Mannschaft auf das Feld bekam. Mit Dominik Luft und Marcel Brandt fehlen dem SHC für das Heimspiel nur zwei Spieler. „Wir sind besser aufgestellt“, weiß auch der Teamleiter, „und können uns auf Lüdenscheid einstellen, die manchmal ein sehr ungewohntes Spielsystem haben.“

Die Revanche erfolgt im Pokal am 6. Juli in Lüdenscheid

Das Heimspiel gegen Lüdenscheid steht nicht nur im Zeichen der „Mission Tabellenführung“, sondern ist auch Generalprobe für das anstehende Pokal-Achtelfinale des SHC (6. Juli, 19 Uhr, Lüdenscheid). Dann spielen die Raketen aber nicht vor heimischem Publikum, sondern müssen nach Lüdenscheid reisen. Der SHC kann also unter Beweis stellen, dass sie die Highlander schlagen können und das dann bestenfalls in zwei Wochen noch wiederholen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben