Skaterhockey Playoff

Rockets hoffen auf eine Premiere in Krefeld

Ohne Torjäger Fabian Lanz (Mitte) wollen die Rockets in Krefeld das Finale klar machen.

Ohne Torjäger Fabian Lanz (Mitte) wollen die Rockets in Krefeld das Finale klar machen.

Foto: Michael Gohl/FFS

Krefeld.  Bei einem Sieg im zweiten Playoff-Spiel beim Crefelder SC hätten die Essener das Finale sicher. Allerdings fehlten in der Woche viele erkrankt.

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Mit breiter Brust reist der Skaterhockey-Bundesligist SHC Rockets Essen zum zweiten Playoff-Halbfinale der Best-of-Three-Serie am Sonntag (18 Uhr) nach Krefeld: Dank des 9:5-Sieges gegen den Crefelder SC im Auftaktspiel könnten die Essener bei einem Auswärtserfolg das Finale schon nach zwei Partien buchen. „Natürlich hat Krefeld mehr Zugzwang“, analysierte SHC-Teamchef Thomas Böttcher vor der Partie, „aber es ist nicht so, dass wir das Spiel total entspannt angehen.“

Doden und Lenz fehlen auf jeden Fall

Zumal die Essener keine gute Trainingswoche hinter sich haben, wie Böttcher erzählte: „Wir hatten mehrere Ausfälle mit Fieber oder starken Erkältungen. Das ist bei uns im Winter natürlich nicht optimal, da unsere Halle nicht beheizt ist. Da ist es drinnen kälter als draußen. Wir hoffen natürlich, dass die Jungs bis Sonntag wieder fit sind.“ Zwei Ausfälle stehen beim SHC aber trotzdem schon fest. Dominic Doden fällt aufgrund seines Leistenbruchs bis zum Saisonende aus und Torjäger Fabian Lenz fehlt beruflich. „Das ist natürlich bitter, denn uns fehlen zwei unserer drei besten Scorer“, ärgerte sich der Teamchef, relativierte aber: „Trotzdem reisen wir mit einer guten Mannschaft nach Krefeld, auch weil wir in unserer zweiten Mannschaft die Qualität haben, unseren Kader zu ergänzen.“

Trainer Petrozza ist beim Eishockey eingespannt

Auch auf Cheftrainer Frank Petrozza müssen die Raketen verzichten - er ist sonntags beim Eishockey eingespannt. Dafür wird erneut Thomas Böttcher an der Bande stehen. Und SHC-Goalie Marvin Frenzel steht wieder zwischen den Pfosten. Die Rockets haben in Krefeld noch nie gewonnen - am Sonntag wäre wohl der beste Zeitpunkt für eine Premiere. Die Halle wird mit knapp 350 verkauften Tickets voll sein, rund 80 Essener reisen mit. Playoff-Stimmung ist also garantiert. Thomas Böttcher gibt die Richtung vor: „Wir wollen gucken, dass wir den Sack zumachen.“

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