Frauen-U19-EM

Nicole Anyomi und das DFB-Team stehen bereits im Halbfinale

Zwei Tore gegen Belgien: Nicole Anyomi.

Zwei Tore gegen Belgien: Nicole Anyomi.

Foto: firo Sportphoto

Perth.  Zwei Tore der Essenerin beim 5:0-Sieg über Belgien, mit dem das DFB-Team das Halbfinale und die Qualifikation für die U20-WM klar machte.

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Die deutschen U 19-Frauen haben sich bei der EM in Schottland vorzeitig für das Halbfinale und damit auch für die U 20-WM im kommenden Jahr qualifiziert. Nach dem 5:0 (2:0) gegen Belgien kann die Mannschaft von DFB-Trainerin Maren Meinert bei zwei Siegen aus zwei Spielen nicht mehr von einem der ersten beiden Gruppenplätze verdrängt werden. Am Montag (ab 17 Uhr, live auf Sport1) geht es zum Abschluss gegen die ebenfalls zweimal siegreichen Spanierinnen um den Gruppensieg.

Die für die SGS Essen stürmende Nicole Anyomi stand dabei im Angriffszentrum wieder einmal im Mittelpunkt. Gegen die dichtgestaffelte belgische Abwehr fand das DFB-Team nur schwer zum Spielfluss. Nach einer Viertelstunde hätte Anoymi für die erste Beruhigung sorgen können, aber frei im Fünfmeterraum brachte sie die Kugel nicht unter Kontrolle. Eine Standardsituation nach 35 Minuten brach schließlich den Bann: Bei einem 18-Meter-Freistoß zielte die SGS-Stürmerin perfekt über die Mauer und traf in den Torwinkel. Käte Krumbiegel (41.) legte noch vor der Pause im Nachschuss das 2:0 nach.

Anoymi legte das 4:0 aus spitzem Winkel nach

Spektakulär das 3:0 nach 53 Minuten, als Melissa Kössler die belgische Torhüterin Femke Bastian mit einem 30-Meter-Schuss, der genau unter die Querlatte passte, überraschte. Drei Minuten später hätte wiederum Anoymi nachlegen können, doch wiederum brachte sie aus kurzer Distanz den Ball nicht im Tor unter. Besser machte sie es beim 4:0 in der 58. Minute, als sie Bastiaen umspielte und aus spitzem Winkel doch noch traf. Innenverteidigerin Lisa Ebert setzte mit einem wuchtigen Kopfball zum 5:0 (80.) im strömenden schottischen Regen schließlich den Schlusspunkt.

„Wir haben immer gesagt, wir brauchen Geduld. Hektik hilft niemandem. Wir haben uns ein bisschen ran getastet, das war auf dem Boden nicht leicht. Ich glaube aber, dass wir von Minute zu Minute druckvoller und zwingender geworden sind. Das ist für uns ein gutes Zeichen, dass wir uns in Begegnungen reinfinden können“, so DFB-Trainerin Meinert durchaus zufrieden.

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