RWE-Neuzugang

Marco Kehl-Gomez gibt RWE den Vorzug

Zweikampfstark und dynamisch: Marco Kehl-Gomez (links).

Zweikampfstark und dynamisch: Marco Kehl-Gomez (links).

Foto: Imago

essen.   Mit dem 27-jährigen Innenverteidiger bekommt Trainer Karsten Neitzel seinen Wunschspieler. Florian Bichler leistete Überzeugungsarbeit.

Nun hat auch RWE-Trainer Karsten Neitzel seinen Wunschspieler bekommen: Wie sich in den letzten Tagen bereits andeutete, wechselt Marco Kehl-Gomez vom Regionalligisten 1. FC Saarbrücken an die Hafenstraße und unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2021.

Der RWE-Coach schwärmte schon lange von der Dynamik und und Durchschlagskraft des Innenverteidigers: „Ich kenne Marco noch aus meiner Zeit im Südwesten. Er ist ein extrem ehrgeiziger Junge, der neben dem Platz zwar ruhig wirkt. auf dem Rasen dafür aber umso temperamentvoller auftritt. Daher waren wir uns intern schnell einige, dass er als Spielertyp sehr gut an die Hafenstraße passt.“

Logengast beim Pokal-Halbfinale gegen Uerdingen

Bis man sich aber handelseinig wurde, dafür musste eine Menge Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die Konkurrenz derer, die sich die Dienste des 27-jährigen gebürtigen Schweizers sichern wollten, war groß und durchaus namhaft. Aber die Rot-Weissen gaben alles: Florian Bichler stellte dem Umworbenen sogar ein Video zusammen mit den Highlights von der Hafenstraße, die sich aber vornehmlich auf das Heimspiel gegen den WSV konzentrierten. Den Rest an Überzeugung lieferte dann das Pokal-Halbfinale gegen Uerdingen, das Gomez aus der Loge verfolgte und die Hafenstraßen-Atmosphäre schnupperte: „Dabei habe ich mich selbst davon überzeugen können, wie viel Wucht in diesem Verein steckt“, so der Umworbene.

Gomez kam beim Heimatklub Grashopper Zürich sieben Mal in der ersten Liga zum Einsatz. Über Chemnitz und Elversberg ging es schließlich nach Saarbrücken, wo er Leistungsträger war.

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