Handball

Kreisläufer Sayin rettet Tusem Essen vor der Heimpleite

Tusem-Trainer Nelson Weisz musste um den Sieg seiner Mannschaft zittern.

Tusem-Trainer Nelson Weisz musste um den Sieg seiner Mannschaft zittern.

Foto: Michael Gohl

Essen.  In der Handball-Regionalliga muss Tusem Essen bis zur letzten Sekunde zittern. Die Frauen der SG Überruhr spielten schwach waren überfordert.

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In der Handball-Regionalliga tat sich die zweite Mannschaft von Tusem Essen beim Sieg gegen den Tabellenletzten sehr schwer, die Frauen der SG Überruhr enttäuschten vollends und kamen in Gummersbach unter die Räder.

Tusem II - HSG Siebengebirge 30:29 (18:12). Nach dem Schlusspfiff hatte Trainer Nelson Weisz Mühe, seinen erhöhten Blutdruck unter Kontrolle zu bekommen. Hinter ihm lagen erneut 60 stressige Minuten gegen den Tabellenletzten. Bis zur 35. Minute sah es nach einer lockern Angelegenheit aus. Da führte sein Team nach ausgeglichenem Beginn noch deutlich mit 20:14.

Dann änderte sich das Geschehen dramatisch. Die Gäste kämpften sich heran, gingen mit 25:24 (49.) in Führung und glichen nach einem erneuten Rückstand (26:29) wieder aus. In der Schlussminute erlöste Der Essener Sezgin Sayin auf Zuspiel von Mathis Stumpf seinen Trainer und das Team mit dem Siegtreffer. Der Kreisläufer beendete damit die lange Negativserie der Gastgeber.

Mit der ersten Halbzeit war Trainer Weisz zufrieden

Trainer Weisz war natürlich mit dem Auftritt der Mannschaft in der ersten Halbzeit zufrieden: „Wir haben in der Deckung sowohl in der 6:0 aber auch in der 5:1-Variante überzeugt. Im Angriff war viel Bewegung. Es klappte aber nicht so mit der Chancenverwertung.“ Nach dem Wechsel sei seine Mannschaft durch die vielen Zeitstrafen aus dem Konzept gekommen.

Tusem: Homscheid, Scholten (4), Daamen (1), Schmidt (4), Engels (1), Sayin (2), Lewandowski (3), Stumpf (1), J. Weisz (3), Sprick, Kraus (3), Koenemann (8), Conrad, Solbach.

Regionalliga Frauen

HC Gelpe/Strombach - SG Überruhr 35:25 (20:15). SGÜ-Trainerin Sonja Fischer sprach von einem krassen Leistungsabfall im Vergleich zum überzeugenden Auftritt gegen Weiden (31:28): „Wir haben auch in dieser Höhe verdient verloren und zu keiner Zeit Zugriff auf das Spiel bekommen. Solch ein Spiel sollte man sich nur einmal in einer Saison leisten. Strombach war bis zu zwei Klassen besser.“

Gastgeberinnen waren bis zu zwei Klasse besser

Das konnte auch nicht allein an dem kurzfristigen Ausfall von Amelie Polutta (Fieber) liegen. Der Anfangsschwung mit der 2:1-Führung durch Leona Karpowitz und Ronja Weisz war schnell verfolgen. Überruhr hielt das Spiel dennoch bis zum 16:13 einigermaßen offen, war dann aber überfordert.

SGÜ: Benger, Julia Sorg; Küpper (3), Schwunk, R.Weisz (2), Freude (2), Thomas (3), S.Weisz, Schmidt (1), Werner (1), Karpowitz (12), Jaqueline Sorg (1).

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