Fußball Landesliga

Grippewelle hat den ESC Rellinghausen fest im Griff

Ercan Aydogmus weiß noch, wo das Tor steht, der mittlerweile 40-Jährige will für seinen neuen Klub VfB Speldorf auch gegen Burgaltendorf treffen

Ercan Aydogmus weiß noch, wo das Tor steht, der mittlerweile 40-Jährige will für seinen neuen Klub VfB Speldorf auch gegen Burgaltendorf treffen

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Essen.  Dafür kann Trainer Sascha Behnke auf seine drei Neuverpflichtungen zurückgreifen. Steele hat die Punkte gegen den Duisburger SV bitter nötig.

ESC Rellinghausen - FC Remscheid (15 Uhr, Am Krausen Bäumchen).
Die Grippewelle hat den ESC momentan fest im Griff und wirbelt die Aufstellungspläne des Trainers durcheinander. „Ich kann noch nicht sagen, wer auflaufen wird, das Team hat sich ein wenig dezimiert“, ärgert er sich. Definitiv fehlen die verletzten Flotho und Wassmann. Immerhin gibt es aber auch gute Nachrichten, denn alle drei Neulinge sind frei. „Ich denke, dass Julian Gaulke und Leotrim Kryeziu gute Optionen für die Startelf sind“, meint Sascha Behnke, der im Heimspiel fest auf einen Sieg setzt. Schließlich ging das Hinspiel knapp verloren, und der Coach erwartet von seiner Truppe nun zu Hause eine Wiedergutmachung.
Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf - VfB Frohnhausen (15 Uhr, Stoffeler Kapellenweg). „Wir sind heiß auf die Meisterschaft, es wurde Zeit, dass es endlich wieder los geht“, meint VfB-Trainer Issam Said. Auch wenn das Auswärtsspiel in Düsseldorf sicher eine „harte Nummer“ wird. Schließlich spielen die Gastgeber gegen den Abstieg und werden alles abrufen, um den Dreier zu Hause zu halten. „Bei uns geht es ja um nicht mehr soviel, daher wird der Spaßfaktor im Vordergrund stehen“, so Said weiter. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass seine Schützlinge die Partien nicht mehr ernst nehmen. „Die letzten Trainingseinheiten waren intensiv. Wir wollen schon so viele Punkte wie möglich holen, aber der Fokus soll bei vielen Begegnungen nun auf der Entwicklung der Spieler liegen“, plant der Trainer. Außer dem verletzten Mansouri hat Said noch einige angeschlagene Spieler, doch das ist für ihn kein Problem: „Alle, die auf dem Platz stehen, haben auch die Berechtigung dazu.“
S pVgg Steele 03/09 - Duisburger SV 1900 (15.15 Uhr, Langmannskamp). Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht das Duell der Steeler gegen den Tabellen-15. Duisburger SV. Die Gastgeber müssen punkten, um den Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze nicht zu groß werden zu lassen, zumal es ja noch die kleine Hoffnung gibt, dass im Fall des Aufstiegs des MSV Duisburg der vierte Abstiegsrang zu einem Relegationsplatz wird. Allerdings muss das Schlusslicht wieder mit einem verletzungsbedingt dezimierten Kader antreten.
VfB Speldorf - SV Burgaltendorf (15.30 Uhr, Saarner Straße). Vor einem ganz wichtigen Spiel stehen die Burgaltendorfer, denn schließlich trifft der Tabellenelfte auf einen der Abstiegskandidaten auf Rang 16. Und für Jörg Oswald, den sportlichen Leiter der Burgaltendorfer, gibt es nur eine Marschrichtung: „Wir müssen einen Sieg einfahren, ohne Wenn und Aber.“ Nicht noch einmal möchte er eine Leistung sehen wie im Hinspiel. „Das war mit Abstand unser schlechtestes Saisonspiel, es gibt also jede Menge gut zu machen“, fordert er. Allerdings ist der Gegner nicht zu unterschätzen, denn Speldorf hat sich in der Winterpause mit Ercan Aydogmus verstärkt. Der inzwischen 40 Jahre alte Stürmer spielte schon in der 3. Liga bei Fortuna Köln und war mit seinen Treffern maßgeblich am Oberliga-Aufstieg seines letzten Clubs, des Cronenberger SC, beteiligt. Auf ihn und seinen Sturmkollegen Esad Morina müssen die Abwehrspieler also ein Auge haben. Verletzungsprobleme gibt es beim SCA nicht, und so kann Trainer Julian Engelmeyer mit seiner Wunschelf antreten.

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