Basketball, 2. Bundesliga (Pro A)

Ganz besondere Vorzeichen für die ETB Baskets

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Essen. Was tun, wenn man das Spiel am Samstagabend (19.30 Uhr, Hallo) gegen den USC Freiburg gewinnt, aber der TV Langen einem nicht den Gefallen tun will, die eigene Partie gegen Hannover zu verlieren? Nur dann wäre der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga (Pro A) für die ETB Wohnbau Baskets wirklich perfekt.

Aber auch ohne die Schützenhilfe der Niedersachsen gegen Langen wäre den Schwarz-Weißen bei eigenem Erfolgserlebnis das Ticket für eine weitere Saison in der Pro A kaum noch zu nehmen. „Ich glaube nicht, dass irgendetwas organisiert ist, was eventuelle Festivitäten nach dem Spiel betrifft“, so Trainer Igor Krizanovic. Er findet es ohnehin unpassend, sich vorher damit zu beschäftigen. „Wir schauen nicht auf die Konkurrenz. Erst einmal müssen wir unsere Aufgabe erledigen. Freiburg ist ein sehr unangenehmer Gegner.“

Der mit der Empfehlung eines klaren 93:57 über die Giants Nördlingen die Reise nach Essen antritt, vielleicht aber auch ohne ihren verletzten Center Mike Kinsella. „Das wäre in der Tat ein kleiner Rückschlag für Freiburg“, glaubt Krizanovic, der seinerseits um den Einsatz von Sebastian Schröter bangt (Knie).

Auch Freiburg kann mit einem Sieg am Hallo den Klassenerhalt perfekt machen

Der Kroate hält viel von den Breisgauern, obwohl sie sich ebenfalls nie von den unteren Regionen der Tabelle verabschieden konnten. „Freiburg hat einen sehr gut besetzten Kader mit vielen erfahrenen Erst- und Zweitligaspielern“, weiß der ETB-Coach. „Das sind alles routinierte Spieler, die zu keinem Zeitpunkt die Ruhe verlieren.“

Dass darf dem ETB ebenfalls nicht passieren, auch wenn es Zeit brauchen sollte, sich auf die Zonenverteidigung der Gäste einzustellen. Die dürfte die Essener dazu zwingen, es immer wieder aus der Distanz zu versuchen, eine Marschroute die bei den vergangenen beiden Auftritten gegen Karlsruhe und in Crailsheim nicht zum erhofften Erfolg führte. „Die Trefferquote war tatsächlich unterdurchschnittlich“, so Krizanovic, entsprechend war das Training ausgerichtet.

Wiedersehen mit Markus Zilch

Ein hoher Ballfluss, um sich freie Würfe zu erarbeiten, um selbige dann mit wiedergewonnener Sicherheit zu versenken – das ist zumindest der Plan. Ob er aufgeht? „Das hängt von vielen Faktoren ab.“ Ein pikantes Detail: Auch der USC Freiburg kann mit einem Sieg am Hallo den Klassenerhalt endgültig perfekt machen, „entsprechend wird es zur Sache gehen“, warnt Krizanovic. Er fordert Anspannung und Konzentration.

Ein Spiel unter ganz besonderen Vorzeichen also und noch ein weiteres kommt hinzu: Denn Coach des USC ist Markus Zilch, von 2000 bis 2005 Trainer des ETB Schwarz-Weiß. Er kehrt zum ersten Mal an seine alte Wirkungsstätte zurück.

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