Fußball Oberliga

FC Kray bringt sich in letzter Minute um den vollen Lohn

Philipp Schmidt (links), hier mit lias Elouriachi mit 2:0 in Front gebracht, für den erhofften Auswärtssieg reichte es nicht.

Philipp Schmidt (links), hier mit lias Elouriachi mit 2:0 in Front gebracht, für den erhofften Auswärtssieg reichte es nicht.

Foto: Michael Gohl/FFS

Ratingen.  Nach 2:0-Führung in Unterzahl musste sich das Team von Trainer Philip Kruppe am Ende mit einem 2:2 in Ratingen begnügen, drittes Remis in Folge.

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Ratingen 04/19 - FC Kray 2:2 (0:1).
Kray:
Delker - Dalyanoglu, Niedzicki, Tomasello (90. Cakir), Nguyen Nhu - Kehrmann, Barra (60. Kern), Rami, Elouriachi (72. Talas) - Schmidt, Bouchama.
Zuschauer: 217.
Tore: 0:1 Schmidt (10.), 0:2 Schmidt (80.), 1:2 Silberbach (85.), 2:2 Silberbach (90.).Gelb-Rote Karte: Niedzicki (71., Handspiel).

Es sah lange gut aus für die Mannschaft von Trainer Philip Kruppe. Nach zehn Minuten hatte Philipp Schmidt die Krayer in Führung gebracht. Auf einem schwierigen Rasen hielte die Kruppe-Elf das Ergebnis, allerdings sollten sie sich selber schwächen: In der 70. Minute sah Patryk Niedzicki Gelb-Rot wegen eines Handspiels. „Die kann man wohl geben“, meinte Kruppe hinterher, der die Situation selbst allerdings nicht genau sehen konnte.

Doppelpack des Ratingers Gianluca Silberbach

Und dennoch erzielte Schmidt zehn Minuten vor dem Ende das 2:0. Ein Doppelpack des Ratingers Gianluca Silberbach sorgte dann jedoch für das 2:2-Unentschieden. Für die Krayer das dritte in Folge. „Das ist extrem deprimierend. Wir hatten einen hohen Aufwand in Unterzahl, haben versucht, alles zu verteidigen und bringen uns in letzter Sekunde um den Lohn.“ Ähnliches war ihnen bereits vor zwei Wochen beim 4:4 gegen Baumberg passiert. Kruppe weiter: „Das ist natürlich enttäuschend. Ich hätte gedacht, dass wir diesmal das Spielglück haben und so ein Ding über die Zeit bringen.“Am Donnerstag absolvieren die Krayer ein Testspiel gegen den Westfalen-Landesligisten DJK Wattenscheid. Das Totensonntagswochenende bleibt frei. Kruppe: „Es ist gut, wenn man auch mal ein bisschen Abstand bekommen und den Akku wieder aufladen kann.“

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