Fußball-Oberliga

ETB-Spieler wollen ihren neuen Vorsitzenden beschenken

Zurück an den Uhlenkrug: Ex-Trainer Toni Molina kreuzt mit dem TSV Meerbusch bei den Schwarz-Weißen auf und will die Punkte mitnehmen.

Zurück an den Uhlenkrug: Ex-Trainer Toni Molina kreuzt mit dem TSV Meerbusch bei den Schwarz-Weißen auf und will die Punkte mitnehmen.

Foto: Michael Ketzer/FFS

Essen.  Zum Einstand von Karl Weiß sollen die drei Punkte gegen TSV Meerbusch am Uhlenkrug bleiben. Kray will es gegen Cronenberg besser machen als ETB.

ETB Schwarz Weiß – TSV Meerbusch (So., 15, Uhlenkrug).
Mit Erleichterung hat die Mannschaft am Montag auf der Jahreshauptversammlung die Wahl ihres sportlichen Leiters Karl Weiß zum ersten Vorsitzenden aufgenommen, steht der beim ETB schon nach kurzer Zeit seines Wirkens für Kontinuität und Verlässlichkeit. Nun wollen sie ihren neuen Boss mit einem Dreier am Sonntag daheim beschenken. Allerdings kein leichtes Unterfangen, warnt Trainer Ralf vom Dorp: „Meerbusch galt vor der Saison für viele als Geheimtipp, sie sind jetzt nach dem 2:1-Sieg gegen Bocholt wieder in der Spur.“

Die Alten müssen nun die Jungen führen

Erstaunlich dennoch, dass die Schwarz-Weißen in der Tabelle noch vor dem Team des Ex-ETBers Toni Molina rangieren, das soll auch am Sonntagnachmittag so bleiben. „Aber das wird ein Brett für uns, auch wenn wir Heimspiel haben“, warnt vom Dorp und denkt dabei vor allem an seine Ausfälle: Mit Kapitän Sebastian Michalsky, Ömer Erdogan, Danny Walkenbach und dem beruflich im Ausland weilenden Robin Riebling fehlt den Schwarz-Weißen echtes Stammpersonal.

Der ETB-Coach hofft auf eine Tugend im Notfall: „Der eine oder andere junge kann sich nun beweisen, und Paul Voß oder Robin Fechner müssen nun die Jugend führen.“ Dem Spiel der Platzherren könnte entgegen kommen, dass Gästecoach Molina seines Teams gerne nach vorne spielen lässt. Dabei allerdings brandgefährlich. Mit Sebastian van Santen (SG Wattenscheid) ist ihnen ein echter Coup gelungen, der 23-Jährige hat in fünf LIgapartien schon vier Tore erzielt.

FC Kray – Cronenberger SC (So., 15, KrayArena). Die 0:4-Niederlage am vergangenen Wochenende war für den FC Kray ein ziemlicher Dämpfer. Dementsprechend hat Trainer Philip Kruppe in der abgelaufenen Trainingswoche viel mit seinen Spielern gesprochen. „Wir werden vom Gegner kaum spielerisch geknackt, sondern eher im Umschaltspiel. Ich hoffe, dass wir da einiges besser machen als in den letzten Wochen“, sagt Kruppe.

Erkältungswelle in Kray mit Herbsteinbruch

Gegner ist nun der Cronenberger SC, aktuell Tabellenvorletzter. Allerdings haben die Wuppertaler am vergangenen Wochenende beim 3:1-Erfolg gegen den ETB ihren ersten Sieg einfahren können. Ein Ergebnis, das durchaus als Warnung für die Krayer verstanden werden darf. „Wir hätten sie aber auch so nicht unterschätzt“, sagt Kruppe, für den die Partie an der heimischen Buderusstraße eine „ungeheure Wichtigkeit“ besitzt: „Cronenberg hat deshalb eine andere Bedeutung, weil wir sie auf Abstand halten können.“ Das Ergebnis der Wuppertaler am vergangenen Wochenende hat die Aufgabe allerdings nicht gerade einfacher gemacht: „Cronenberg wird mit breiter Brust zu uns kommen. Aber wir müssen wieder die Mannschaft sein, die unfassbar eeklig zu bespielen ist.“

In der Kaderzusammenstellung gibt es jedoch noch ein paar Fragezeichen. In Kray grassiert zum Herbsteinbruch die erste Erkältungswelle. Definitiv ausfallen werden Kamil Poznanski, der wegen einer Fraktur im Ellenbogen noch fünf bis sechs Wochen ausfallen wird, und Kevin Kehrmann, der nach seinem Rippenbruch wieder ins Lauftraining eingestiegen ist.

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