Fußball Oberliga

ETB Schwarz-Weiß prüft einen „nicht normalen“ Aufsteiger

Auf der Ersatzbank könnte es diesmal eng werden: Ralf vom Dorp (l.) beratschlagt sich mit seinem Trainerteam.

Auf der Ersatzbank könnte es diesmal eng werden: Ralf vom Dorp (l.) beratschlagt sich mit seinem Trainerteam.

Foto: Thorsten Tillmann/FFS

Essen.  Mit dem TVD Velbert stellt sich eine hochklassig besetzte Mannschaft am Uhlenkrug vor. ETB-Trainer Ralf vom Dorp kann aus dem Vollen schöpfen.

ETB Schwarz Weiß – TVD Velbert (Mi., 19, Uhlenkrug).

Der ETB hat eine „Velberter Woche“ zu überstehen, die es in sich hat. Nach dem Heimspiel am Mittwoch gegen Aufsteiger TVD geht es bereits am Samstag an der Velberter Sonnenblume gegen den nächsten Titel-Aspiranten SSVg weiter. „So weit denken wir noch gar nicht, wir müssen erst einmal dieses Spiel überstehen“, mahnt ETB-Coach Ralf vom Dorp, der beim TVD „von keinem normalen Aufsteiger“ spricht. Schließlich habe das Team von Hüzeyfe Dogan sieben bis acht gestandene Regionalligaspieler in seinen Reihen. Allen voran Jan-Steffen Meier, den Rot-Weiss-Fans noch bestens bekannt. Oder auch Jeffrey Tumanan, der einst sein Fußballerglück in der U23 des FC Schalke 04 suchte – und es nicht fand. Zusammen mit Giuseppe Raudino sind die Außen damit aber stark besetzt.

Bocholt lief Velbert ins offene Messer

Aber Bangemachen gilt nicht, auch wenn der 2:1-Auftakt gegen den 1. FC Bocholt gleich aufhorchen ließ. „Da sind sie den Velbertern schön ins offene Messer gelaufen, mit ihrem schnellen Umschaltspiel sind sie brandgefährlich“, so vom Dorp, ein echter Kenner der Velberter Fußballszene. Aber eigentlich will er gar nicht so viel über den Gegner erzählen, der ETB-Trainer schaut lieber auf sein Team: „Wir haben ja auch genug Spieler in den Reihen, die schon höher aktiv waren. Ich denke, wir werden eine Partie auf gutem Niveau erleben, hoffentlich nach unserem glatten Start vor einer ansprechenden Kulisse.“

Als kleinen Vorteil sehen die Schwarz-Weißen auch den weiträumigen Uhlenkrug an, der TVD ist von Hause aus einen kleinen Kunstrasenplatz gewohnt. Und, was ganz wichtig ist für vom Dorp: Alle Spieler sind einsatzbereit und brennen auf den Einsatz. „Eigentlich müsste ich die Ersatzbank anbauen“, witzelte der Coach, der aber aus taktischen Gründen den einen oder anderen rotieren lassen will.

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