Fußball-Oberliga

ETB hat bei Velbert nur gute Erinnerungen ans Hinspiel

Die Lebensversicherung in der Schonnebecker Abwehr: Georgios Ketsatis gibt der Spvg. die notwendige Stabilität.

Die Lebensversicherung in der Schonnebecker Abwehr: Georgios Ketsatis gibt der Spvg. die notwendige Stabilität.

Foto: Michael Gohl

essen.   Damals drehten die Schwarz-Weißen den 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Schonnebeck ist mit Georgios Ketsatis ein anderes Team.

Spvg. Schonnebeck – Union Nettetal (So., 15, Schetters Busch).

Seitdem Georgios Ketsatis beim Fußball-Oberligisten Spvg. Schonnebeck wieder auf dem Platz steht, stimmen die Ergebnisse. Als der Innenverteidiger am vergangenen Sonntag aus persönlichen Gründen fehlte, setzte es prompt eine 0:4-Klatsche beim abstiegsgefährdeten SC Velbert. Kein Wunder, dass Trainer Dirk Tönnies seinem Abwehrchef für das Heimspiel gegen Union Nettetal (So. 15 Uhr, Schetters Busch) eine Einsatzgarantie ausstellt: „Man hat gegen Velbert gesehen, dass wir bestimmte Spielertypen nicht ersetzen können.“

Schonnebecks Trainer hatte an der deutlichen Niederlage einige Tage zu knacken. „Es haben bei jedem ein paar Prozent gefehlt. So darf man sich nicht präsentieren“, ärgert sich Tönnies. „Die Mannschaft steht in der Pflicht, sie muss ein anderes Gesicht zeigen.“

Mit Damian Bartsch kehrt der Regisseur zurück

Die Chancen stehen gut, dass das geschehen wird. Denn mit Ketsatis ist Schonnebeck ein anderes Team, wie der Blick auf Statistik zeigt. Mit ihm holte die SVS in zwölf Spiele 28 Punkte (2,3 im Schnitt), ohne ihn waren es in 14 Partien nur 11 Zähler (0,8). Tempo, Aggressivität und Übersicht, die der Grieche mitbringt, hieven Schonnebeck auf ein anderes Level. Dass in Damian Bartsch der zuletzt formstarke Regisseur zurückkehrt, sollte zusätzlich helfen.


SSVg Velbert – ETB Schwarz-Weiß (So., 15, Cristopeit Arena). Die Gäste hätten nichts gegen die Wiederholung des Hinspiels: Damals lag der ETB nach der Pause schier aussichtslos und verdient mit 0:2 in Rückstand, ehe ab der 80. Minute eine verrückte Schlussphase begann. Binnen sechs Minuten machte das Wölpper-Team den 3:2-Sieg klar, maßgeblich beteiligt der eingewechselte Marvin Ellmann mit seinen beiden Toren.

ETB-Coach Wölpper warnt vor Velberter Offensive

„Das wird ein anderes Spiel, wir haben zuletzt auswärts nicht gerade viel punkten können“, befürchtet der ETB-Coach, der besonders vor der Offensive der Velberter mit den gefährlichen Mickels und Aydin warnt. „Velbert ist für mich nach Homberg die spielstärkste Mannschaft der Liga“, so Wölpper. Die Essener müssen nach wie vor auf ihren wichtigsten Abwehrspieler Robin Riebling verzichten, den noch immer der Ischiasnerv zwickt. Dafür steht Paul Voß wieder dem Kader zur Verfügung.

Sorgen bereiten den Essenern die Platzverhältnisse an der Sonnenblume: „Wenn ich mich recht entsinne, lädt der Rasen dort nicht gerade zur Fußball-Feinkost ein. Wir werden einfachen Fußball spielen müssen und wollen versuchen, mit langen Bällen hinter die Velberter Abwehr zu kommen“, so Manni Wölpper.

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