Fußball Oberliga

Erste Niederlage für ersatzgeschwächte Schonnebecker

Ohne den Torjäger vom Dienst war in Kleve nichts zu holen: Marc Enger (links) musste schon beim Aufwärmen passen.

Ohne den Torjäger vom Dienst war in Kleve nichts zu holen: Marc Enger (links) musste schon beim Aufwärmen passen.

Foto: Michael Gohl/FFS

Kleve.  Am Ende stand eine 1:2-Niederlage beim 1. FC Kleve. Torjäger Marc Enger musste schon beim Aufwärmen mit Kopfschmerzen und Schwindel passen.

1. FC Kleve - Spvg. Schonnebeck 2:1 (2:0).
Schonnebeck:
Sprenger - Skuppin, Nakowitsch, Schneider, Ketsatis - Heppke - Denker, Yerek - , Patelschick, Kilav (78. Ambrosimov) - Bosnjak.
Tore: 1:0 Forster (32.), 2:0 Haal (37.), 2:1 Patelschick (65.).
Zuschauer: 200
Die weiteste Anreise der Saison war für die Spielvereinigung Schonnebeck nicht von Erfolg gekrönt. Beim 1. FC Kleve unterlag die Mannschaft von Trainer Dirk Tönnies mit 1:2 (0:2). Am Ende fiel Tönnies auch nichts Besseres ein, als von einem „gebrauchten Tag“ zu sprechen. Schon beim Aufwärmen mussten mit Marc Enger, der unter Schwindel und Kopfschmerzen litt, und Orhan Dombayci (Knieprobleme) zwei Spieler passen und zwangen Tönnies so die ohnehin ersatzgeschwächte Mannschaft erneut umzustellen.

Im Endeffekt standen mit Simon Ogrzall und Dennis Ambrosimov nur zwei gesunde Einwechselspieler zur Verfügung. Spielerisch sollte es dennoch eigentlich erst einmal funktionieren. „Wir hatten die Partie in den ersten 30 Minuten komplett in Griff. Dann hat eine kuriose Entscheidung das Spiel kippen lassen.“ Bei einem Freistoß erkundigte sich Torwart Philipp Sprenger bei Schiedsrichterin Jennifer Groß Weege, ob der Ball freigegeben würde. Die Antwort lieferte dann Kleves Fabio Forster mit seinem Treffer zum 1:0. Fünf Minuten später erhöhte Tim Haal auf 2:0. „Das war dann natürlich sehr unglücklich“, haderte Tönnies.

Timo Patelschick gelang in der zweiten Hälfte nur der Anschluss zum 1:2. Damit war die erste Saisonniederlage für die Schonnebecker perfekt. „Das ärgert einen natürlich, eine Niederlage ist unterm Strich immer schmerzhaft“, gab Tönnies zu. „Es war klar, dass es uns irgendwann erwischt, wir müssen nun wieder aufstehen.“ Am besten schon am kommenden Sonntag. Dann geht es zu Hause gegen Union Nettetal.

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