Frauenfußball Pokal

Die SGS Essen schnuppert schon mal Finalluft in Köln

Im Ligaalltag hatte die SGS Essen und Elisa Senß (vorne) mit dem 1. FC Köln keine Probleme, siegte man doch 3:1.

Im Ligaalltag hatte die SGS Essen und Elisa Senß (vorne) mit dem 1. FC Köln keine Probleme, siegte man doch 3:1.

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Das erneute Erreichen des Pokal-Endspiels bleibt ein Traum an der Ardelhütte. Zunächst muss der 1. FC Köln im Achtelfinale besiegt werden.

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Das Pokalfinale in Köln ist in Schönebeck bis heute unvergessen. 2014 unterlagen die Bundesliga-Fußballerinnen der SGS Essen dem 1. FCC Frankfurt zwar chancenlos mit 0:3. Überhaupt im Endspiel gestanden zu haben, bedeutete für den kleinen Klub von der Ardelhütte aber bis heute den wohl größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Der Traum, noch einmal in der Domstadt nach dem Pokal zu greifen, ist ungebrochen. Nach Jahren der Enttäuschung könnte sich die Gelegenheit in dieser Saison ergeben.

In den vergangenen fünf Jahren scheiterte die SGS vier Mal im Achtelfinale. Doch diesmal stehen die Chancen gut, zumindest erst einmal diese Hürde zu nehmen. Am Sonntag (14 Uhr) geht es dafür zum 1. FC Köln. Vor gut drei Wochen war der Erstliga-Aufsteiger noch in Essen zu Gast, konnte die SGS aber nicht vor allzu große Probleme stellen. Die SGS gewann ungefährdet mit 3:1 und schickte den FC tiefer in den Abstiegskampf. Aktuell sind die Kölnerinnen Vorletzter.

Im Achtelfinale werden sich fünf Erstligisten verabschieden

Trotzdem warnt SGS-Trainer Markus Högner: „Die Spiele kann man nicht vergleichen. Köln versucht seit Jahren ins Pokalfinale zu kommen und wird hochmotiviert sein.“ Das gleiche erwartet er auch von seiner Elf. Und die letzten Trainingseindrücke geben ihm ein gutes Gefühl: „Die Mannschaft war sehr fokussiert. Unsere Arbeit wird immer stimmiger. Die Spielerinnen wissen, was ich erwarte und auch ich habe meine Richtung gefunden.“

Etwas Zusatzmotivation dürfte die Auslosung geben: Bedingt durch direkte Duelle werden sich im Achtelfinale mindestens fünf Erstligisten verabschieden. Und darunter wird auch ein Top-Klub sein. Denn Meister Wolfsburg und Vize-Meister Bayern München stehen sich bereits jetzt gegenüber.

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