Kommentar

Die Mischung im RWE-Team stimmt

Foto: Kerstin Kokoska/FFS

Essen.  Bei den erfolgreichen Rot-Weissen stehen nicht nur die Künstler im Vordergrund. Manchmal sind die Kampfmaschinen wie in Wuppertal gefragt.

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Der unterlegene Gegner begab sich anschließend in Demutshaltung: „Wir haben heute nicht gegen irgendjemanden verloren“, meinte Aachens Trainer Fuat Kilic. Und sein Torhüter Ricco Cymer, befragt nach der Stärke der Rot-Weissen in der Liga, konstatierte anerkennend: „Kicken können sie!“

Aber nicht nur das. Die Mannschaft scheint nun offenbar in der Lage, sich an die Gegebenheiten anzupassen. In Wuppertal waren allein kämpferische Tugenden gefragt auf einem Platz, der den Wuppertaler Zoo-Insassen unter der Woche wohl als Freigehege diente. Und wenn die feine grüne Auslegeware zur Verfügung steht wie Samstag daheim, dann zeigen Dorow, Kefkir, Grund & Co. auch gerne mal Hacke und Spitze.

Amara Condé verkörpert den alten Lippens-Spruch

Die Mischung aus Einzelkönnern und Kampfmaschinen in der RWE-Truppe scheint in dieser Saison wirklich zu stimmen. Natürlich stehen meist die in der Offensive im Rampenlicht. Aber sie können auch nur glänzen, wenn ein Marco Kehl-Gomez auf der Sechser-Position wirklich alles abräumt, wenn ein David Sauerland unermüdlich seine Seite rauf und runter ackert und jeden Zweikampf gewinnt.

Und wenn ein Amara Condé, der nach einer kleinen Durststrecke nun offenbar wieder genug Körner für sein unvergleichliches Spiel hat, den alten Lippens-Spruch verkörpert: „Wenn du den Ball haben willst, musst du dir einen mitbringen.“ Frag nach bei seinen Gegnern.

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