Football-Regionalliga

Cardinals dürfen gegen Spitzenreiter kaum Fehler machen

Spitzenspiel für die Assindia Cardinals: Hier setzt der Essener Tobias Nick zum Spurt an.

Spitzenspiel für die Assindia Cardinals: Hier setzt der Essener Tobias Nick zum Spurt an.

Foto: Michael Gohl

Essen.   Cardinals müssen gegen Spitzenreiter Paderborn gewinnen, um Kontakt zu halten. Der Essener Regionalligist ist vor dem Topspiel zuversichtlich.

Der Tabellendritte empfängt den Spitzenreiter: In der Football-Regionalliga kommt es am Samstag am Hallo (16 Uhr) zum Top-Spiel zwischen den Assindia Cardinals und dem ungeschlagenen Liga-Primus Paderborn Dolphins.

Das wird ein „Duell auf Augenhöhe“, glaubt Cardinals-Coach Sherman Anderson. In diesem Vergleich treffen die zwei defensivstärksten Teams der Liga aufeinander: Die Essener ließen in fünf Partien bislang 63 Punkte zu, die Gäste sogar nur 26 - was natürlich Ligabestwert ist. Anderson ahnt: „Das wird ein defensivbetontes Spiel. Da dürfen wir keine Fehler machen.“

Gäste aus Ostwestfalen siegten zuletzt ganz souverän

Vor allem warnte der Trainer seine Mannschaft davor, unnötige Strafen zu kassieren, da das einen starken Gegner wie die Dolphins nur noch stärker mache. Zuletzt begeisterten die Paderborner mit einem 31:0-Sieg gegen den Tabellenvierten Bonn Gamecocks, während die Cardinals am vergangenen Spieltag gegen die Bielefeld Bulldogs ihre erste Saisonniederlage kassierten (29:31) und damit die Spitzenposition an die Ostwestfalen abtreten mussten.

Eine zweite Niederlage würde die Cardinals im Titelrennen ganz erheblich zurückwerfen. Anderson betonte deshalb: „Die Sache ist klar: Paderborn will ungeschlagen bleiben, und wir können uns keinen weiteren Ausrutscher erlauben.“

Vor eigenem Publikum sind Cardinals noch ungeschlagen

Zumindest vor dem heimischen Publikum sind die Essener auch noch ungeschlagen. Damit das auch so bleibt, setzt der Coach auch gegen Paderborn wieder auf die Unterstützung der Fans: „Eine gute Kulisse beflügelt natürlich.“

Allerdings stehen die Gastgeber vor einer schweren Aufgabe. Anderson warnt vor dem physisch starken Gegner, gegen den man „alle Register ziehen“ müsse.

Der Essener Coach gibt sich kämpferisch und zuversichtlich zugleich: „Wir haben das Spiel der Dolphins gründlich analysiert und unsere Schwachstellen deutlich verbessert. Wir müssen aber den Fight annehmen und vor allem clever spielen.“

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