Tennis-Bundesliga

Bredeneyer Tennisdamen wollen nächsten Schritt machen

Sie wird sehnlichst am Zeißbogen zurück erwartet: Victoriya Tomova ist noch im Turniereinsatz.

Sie wird sehnlichst am Zeißbogen zurück erwartet: Victoriya Tomova ist noch im Turniereinsatz.

Foto: Michael Gohl

essen.   Nach zwei Siegen ist der Aufsteiger noch längst nicht in Sicherheit. Aufstellung gegen Hannover wegen der Turniereinsätze noch unklar.

Für die Bredeneyer Damen beginnt bei sieben Teams am heutigen Freitag ab 13 Uhr am Zeißbogen bereits Teil zwei in der Bundesliga. Nach der Auftaktniederlage beim TC Bad Vilbel hat sich die Lage durch die glatten Erfolge beim TC Rüppurr Karlsruhe (7:2) und im Heimdebüt gegen den TEC Waldau Stuttgart (8:1) entspannt. Der Bredeneyer Sportmanager Torsten Rekasch gibt jedoch noch keine Entwarnung: „Die Liga ist sehr ausgeglichen. Wir sind mit 4:2-Punkten zwar Tabellenzweiter, aber noch keineswegs in Sicherheit. Ein Erfolg gegen Hannover wäre ein Schritt in die richtige Richtung.“

Die Niedersachsen stehen durch einen Sieg gegen BW DD Blasewitz (6:3) und zwei Niederlagen gegen BW Aachen (3:6) und Bad Vilbel mit 2:4-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Gerade das knappe 4:5 beim Tabellenführer spricht für die Stärke der Mannschaft, die erst im dritten Doppel im Match Tiebreak mit 6:10 unterlag.

Im Gegensatz zu anderen Sportarten bleibt im Tennis vor einer Liga-Begegnung vieles im Bereich der Spekulation. Eine Top-Meldeliste ist zwar attraktiv, hat jedoch häufig mit der Realität wenig zu tun. Vor diesem Dilemma steht nun auch Torsten Rekasch: „Ich kann erst heute sagen, in welcher Besetzung wir antreten werden, da Mihaela Buzarnescu, Victoriya Tomova, Arantxa Rus, Bernarda Pera und Zoe Hives bei Turnieren im Rennen sind. Wir wünschen ihnen natürlich viel Glück, wären aber dennoch froh, wenn sie zum Einsatz kämen.“

Neuzugang Katharina Hobgarski könnte zu ihrem Debüt kommen. Auch das Nachwuchstalent Mina Hodzic gehört erstmals zum Kader. Die Holländerin Richel Hogenkamp wird im Team stehen. Im Aufgebot Hannovers stehen einige Spielerinnen, die am Niederrhein bereits ihre Visitenkarte abgegeben haben. Dazu gehört vor allem die Polin Magdalena Frech (173 WTA), die in der vergangenen Saison noch beim TC Bredeney unter Vertrag stand.

Hannover mit Grönefeld

Aber auch die deutsche Fed-Cup-Doppel-Spezialistin Anna-Lena Grönefeld, die mit Blau-Weiß Bocholt dreimal den deutschen Meistertitel holte. Die Spanierin Laura Pous-Tio spielte einige Jahre für den TC Moers, Maria Martinez Sanchez (ESP) stand in vorderen Positionen im Bocholter Meister-Kader. Die Top-Position hält die Russin Vera Zvonareva (WTA 44), die bisher noch nicht eingesetzt wurde.

Für die Bredeneyer Damen beginnt nach dem Match gegen Hannover eine dreiwöchige Pause. Die Saison endet mit einem Doppelspieltag am 7. und 9. Juni mit dem Auftritt beim BW DD Blasewitz in Dresden und in Bredeney gegen den TK BW Aachen.

Das ITF-Turnier folgt bald

Auf Tennis der Spitzklasse müssen die Besucher des TC Bredeney jedoch in dieser Zeit nicht verzichten. Insgesamt acht hochkarätige Events werden in diesem Jahr auf der Anlage am Zeißbogen zu sehen sein. Im Mittelpunkt steht erneut das ITF-Turnier der Bredeney Ladies Open. In der siebten Auflage kämpfen vom 27.Mai bis 2.Juni bei den Damen internationale Top-Spielerinnen um ein Preisgeld von 25.000 Dollar und Weltranglistenpunkte.

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