Fußball Oberliga

Baumberg ist für die Schonnebecker eine Wundertüte

Die Pokalschmach ist noch nicht vergessen, aber der Sieg in Niederwenigern hat gut getan: Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies.

Die Pokalschmach ist noch nicht vergessen, aber der Sieg in Niederwenigern hat gut getan: Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies.

Foto: Thorsten Tillmann/FFS

Essen.  Beim letztjährigen Vizemeister läuft es noch nicht rund. Das Tönnies-Team will die Gastgeber aber nicht ins Rollen kommen lassen.

SF Baumberg – Spvg Schonnebeck (So., 14:30, Mega-Stadion Sandstraße).
„Der Sieg in Niederwenigern hat echt gut getan“, sagt Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies nach dem 3:0-Erfolg am vergangenen Wochenende. Auch wenn die 0:9-Pokalschmach gegen Rot-Weiss Essen damit bei weitem nicht vergessen ist, hat die Spielvereinigung wieder in die Spur gefunden. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns. Es war sehr emotional, aber auch hochkonzentriert“, blickt Tönnies zurück.

Bosnjak und Dombayci werden weiter fehlen

Am kommenden Sonntag geht es dann zu den Sportfreunden Baumberg. Beim letztjährigen Vizemeister läuft es derzeit noch nicht rund. Aktuell steht die Mannschaft von Trainer Salah El Halimi auf Platz zwölf, unter der Woche verließ der sportliche Leiter Frank Zilles den Verein in Richtung Ratingen. Einfluss auf die Partie, glaubt Tönnies, wird dies zwar nicht haben, dennoch zollt er der individuell hochkarätig besetzten Truppe Respekt: „Sie sind bisher eine Wundertüte, aber wenn man die ins Rollen kommen lässt, kann es auch böse ausgehen. Wenn man ihnen den Spaß am Fußball nimmt und selbstbewusst auftritt, können sie Probleme bekommen.“

Verzichten muss er dabei letztmalig auf den gesperrten Luka Bosnjak und auf Orhan Dombayci, der jedoch am Freitag wieder ins Training eingestiegen ist. Adrian Schneider fehlt beruflich verhindert. Ziel sei es, Boden auf die zweitplatzierten Monheimer gut zu machen. Aber: „Baumberg kann immer noch darauf spekulieren, oben heranzukommen. Wir haben also auch die Möglichkeit, einen Gegner auf Distanz zu halten.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben