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Assindia Cardinals auch bei ihrer Heimpremiere erfolgreich

Harlan Kwofie (l.) erzielte für die Cardinals drei Touchdowns.Foto: Michael Gohl

Harlan Kwofie (l.) erzielte für die Cardinals drei Touchdowns.Foto: Michael Gohl

Essen.   Essener Regionalligist landet mit 45:8 gegen Aachen dritten Saisonsieg im dritten Spiel. Gastgeber bieten vor Anpfiff etwas ganz Spezielles.

Die Assindia Cardinals haben auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen und bleiben in der Regionalliga das Maß aller Dinge. Gegen die Aachen Vampires setzte sich der Tabellenführer am Hallo mit 45:8 durch.

Zum Beginn der Spielzeit mussten die Cardinals zweimal in der Fremde ran, gegen Aachen folgte nun das Heimdebüt. Der Gastgeber hatte sich dazu etwas Spezielles einfallen lassen. Als die Mannschaften einliefen, spielte die Folklore-Band „Bagpipe“ das Steigerlied in der Dudelsack-Version und verband so Ruhrgebietstradition mit US-Volkssport. Das Ergebnis: „Gänsehaut pur. Das war magisch“, schwärmte Chefcoach Sherman Anderson.

Folklore-Band sorgt vor Anpfiff für besondere Atmosphäre

Vereinspräsident Wilfried Ziegler ergänzte: „Unsere Spieler waren von der Atmosphäre regelrecht überwältigt.“ Das zeigte sich auf dem Rasen: Die Cardinals brannten zu Beginn ein Offensiv-Feuerwerk ab. Bereits den zweiten Angriff nutzte Harlan Kwofie zum ersten Touchdown.

Zur Pause stand ein überdeutliches 38:0 auf der Anzeigetafel. Wide Receiver Kwofie hatte zwei weitere Touchdowns erzielt, zudem brachten Dionne Thrweatt-Vassar sowie Max Goldstein den Ball in der gegnerischen Endzone unter.

Spektakulärer Punkt mit einem Lauf über das gesamte Feld

Der spektakulärste Punkterfolg des Tages gelang allerdings Defensive Back Simon Sikorski. Er fing einen Pass der Aachener in der eigenen Hälfte ab und überquerte dann fast das gesamte Spielfeld, ehe er die rund 900 Zuschauer mit seinem Touchdown jubeln ließ. „Die Jungs haben ihren Job richtig gut gemacht, und alles, was wir uns vorgenommen haben, von der ersten Minute an umgesetzt“, freute sich Coach Anderson.

Die Partie verflachte allerdings mit zunehmender Dauer. Vor allem, weil die Gastgeber nach der Pause munter wechselten und der Spielfluss deshalb immer wieder stockte. Dafür konnten sich die Spieler zeigen, die sonst nicht so viele Minuten erhalten.

Vorsitzender zieht durchweg positives Fazit

Nur ein Touchdown gelang den Cardinals in Durchgang zwei. Zum Abschluss erlebten sie noch eine, aus ihrer Sicht, unerfreuliche Premiere: Erstmals im dritten Saisonspiel wurde die Assindia-Defensive überwunden. Im letzten Viertel erzielten die Gäste aus Aachen den Anschluss. Das hielt Wilfried Ziegler nicht davon ab, ein „durchweg positives“ Fazit zu ziehen - auch mit Blick auf die Zuschauerzahl: „Alles in allem war es eine gelungene Heimpremiere.“

Assindia Cardinals -
Aachen Vampires 45:8

Viertel: 14:0, 24:0, 7:0, 0:8.
Touchdowns: Kwofie (3), Thrweatt-Vassar, Goldstein, Sikorski. Field Goal: Sikorski.
Zuschauer: 900.

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