Basketball

Adler Union siegt im Pokal nach erster Liga-Niederlage

Sebastian Rathjen zeigte eine starke Leistung, doch die erste Niederlage der Frintroper konnte auch er nicht verhindern.

Sebastian Rathjen zeigte eine starke Leistung, doch die erste Niederlage der Frintroper konnte auch er nicht verhindern.

Foto: Michael Gohl

Essen.  Adler Union Frintrop erreicht locker dritte Runde im WBV-Pokal. Zuvor hatte der Spitzenreiter der 2. Regionalliga erste Niederlage kassiert.

Mit einem 71:90-Erfolg bei der SG Bergische Löwen ist Zweit-Regionalligist Adler Union Frintrop in die dritte Runde des WBV-Pokals eingezogen. Die Frintroper konnten wieder auf Spielmacher Tim Doll und Kevin Kern zurückgreifen und starteten mit einem 14:0-Lauf. Die ersten Wechsel führten zu einem kleinen Bruch, sodass man mit 28:18 in die Viertelpause ging. Danach zogen die Essener wieder an. Carsten Bartels feierte nach schwerer Verletzung ein überraschendes und gutes Comeback. Zur Pause führte Frintrop mit 46:26.

Die Gastgeber aus der Landesliga kämpften tapfer weiter, schlossen bis auf 55:64 auf, doch dann agierte der Favorit wieder konzentrierter. „Die Leistung war in Ordnung. In der Herbstpause müssen wir trotzdem die Intensität in der Verteidigung steigern“, meinte Frintrops Coach Tobias Stadtmann.

Punkte: Doll 4, Schütte 9, Miranda Martinez 2, Jawish 12, Schröder 12, Paschke 10, Klotz 17, Stadtmann, Bartels 9, Kern 15.

Katastrophale Leistung in der Defensive führt in die Niederlage

Zuvor hatten die Frintroper in der 2. Regionalliga das letzte Spiel vor der Herbstpause bei der TG Stürzelberg verdient mit 72:75 (38:43) verloren, bleiben aber Tabellenführer.

Vor allem Sebastian Rathjen zeichnete mit guten Einzelaktionen für die 24:14-Viertelführung verantwortlich. Im zweiten Abschnitt wirkte die Defensive der Essener desolat. Die Gäste verteidigten erst zu aggressiv und sahen später relativ teilnahmslos zu. Nach der Pause kamen die Adler engagierter auf das Parkett, ohne die Wende zu schaffen. Erst im Schlussviertel flog Frintrop mit Punkten über Rathjen und Henkel auf 64:66 heran und sorgte für eine spannende Schlussphase.

Coach Stadtmann war zwiegespalten: „Zunächst muss man die großartige Leistung von Sebo Rathjen hervor, der uns immer wieder im Spiel gehalten hat. Einige taktische Maßnahmen haben gegriffen, da waren wir konzentrierter als zuletzt, wenn auch da noch mit viel Luft nach oben ist.“

Viertel: 14:24, 29:14, 16:16, 16:16. Frintrop-Punkte: Schütte 2, Miranda Martinez , Jawish 3, Schröder 5, Engelskirchen 1, Paschke 17, Klotz 2, Stadtmann, Henkel 13, Rathjen 29.

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