Fußball

Silschede und Petrou trennen sich vor dem Saisonstart

Lui Petrou ist nicht mehr Trainer beim Kreisligisten FC SW Silschede.

Lui Petrou ist nicht mehr Trainer beim Kreisligisten FC SW Silschede.

Foto: ka

Gevelsberg.  Die Saison hat noch nicht begonnen, da gibt es bereits den ersten Trainerwechsel in der Kreisliga. Abdullah Akbaba folgt in Silschede auf Petrou.

Das erste Spiel in der Fußball-Kreisliga A ist noch nicht ausgetragen, da ist der erste Trainerwechsel dieser Saison bereits vollzogen: Abdullah Akbaba übernimmt das Amt von Lui Petrou, der als Nachfolger von Daniel Utech beim FC SW Silschede eingeplant war.

Petrou selbst hat sich bei seinem neuen Verein „super akklimatisiert“, die Vorbereitung stand und die ersten Trainingseinheiten fanden statt. Am Montag teilte Petrou dem Vorstand allerdings mit, dass er ein Zeitproblem habe. Er ist selbstständiger Getränkehändler. Petrou sagt: „Ich kann mit 80 Prozent kein Trainer sein“, und erklärt, dass er wisse, dass der Zeitpunkt ungünstig sei. Die Mannschaft informierte er mit einer Sprachnachricht. Diese, so Spieler Dustin Baunscheidt, habe den Rücktritt „verständnisvoll“ aufgenommen und verstehe die Beweggründe.

Am Dienstagabend bekam der alte Trainer Daniel Utech einen Anruf aus dem Vorstand von Guiseppe Padula und wurde gefragt, ob er einspringen würde. Utech sagte nach kurzer Bedenkzeit ab. „Ich habe dem Verein aber Unterstützung zugesichert und bleibe ihm weiter verbunden“, führt er aus. Zu dem Trainerwechsel sagt er: „Das ist ein schwieriger Zeitpunkt. Wir haben aber Glück, dass wir einen sehr guten Trainer bekommen haben.“

Der Kontakt zu dem neuen Trainer, Abdullah Akbaba, kam am Donnerstag über Utech zustande. Es folgte ein Treffen mit dem Vorstand am Abend des selben Tages. Akbaba sagt zu seinem neuen Verein, dass dieser „Potenzial habe“, und dass er mit den Verantwortlichen „auf einer Wellenlänge“ liegt. „Es ist dumm, dass die Abmeldefrist abgelaufen ist“, so Akbaba darüber, dass er kaum Einfluss auf den Kader nehmen konnte. „Ich denke, dass ich nicht lange brauchen werde, mich einzufinden.“

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