Frauen-Nationalelf

Popp neue DFB-Kapitänin: „Eine riesige Ehre“

So kennt man „Poppi“, den „aggressive leader“ der Frauen-Nationalmannschaft.

So kennt man „Poppi“, den „aggressive leader“ der Frauen-Nationalmannschaft.

Foto: getty

Gevelsberg.   Sie ist eine Institution des Frauenfußballs, eine Kämpferin und feste Größe der Nationalelf: Alexandra Popp aus Gevelsberg. Nun wurde sie befördert.

93 A-Länderspiele hat sie bereits auf dem Buckel, nun aber wird Alexandra Popp in der Frauen-Nationalmannschaft eine besondere Ehre zuteil. Beim Länderspiel am 28. Februar (ab 21 Uhr) in Laval gegen Frankreich, der Premiere für Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, wird Popp die deutschen Fußballerinnen als Kapitänin aufs Feld führen. Die Gevelsbergerin folgt auf Dzsenifer Marozsan, die darum gebeten hatte, das Amt zur Verfügung zu stellen.

Die Bundestrainerin erklärt den Wechsel so: „Wir haben uns im Trainerteam dafür entschieden, Alexandra Popp zur neuen Spielführerin zu machen. Sie wird das in enger Zusammenarbeit mit Svenja Huth (neue stellvertretende Kapitänin, Anm. d. Red.) ausüben. Beide haben ein sehr gutes Standing im Team, sind unterschiedliche Charaktere, aber jede für sich hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen. Sie sind echte Führungspersönlichkeiten auf und neben dem Platz, die sich gut ergänzen und vorangehen werden.“

Alexandra Popp über Pokallos und Ligastart

Vor dem Start der Frauenfußball-Saison sprachen wir mit der Gevelsbergerin Alexandra Popp, Doublesiegerin mit dem VfL Wolfsburg.
Alexandra Popp über Pokallos und Ligastart

Alexandra Popp erläutert: „Ich freue mich sehr, und es ist eine riesige Ehre, diese Mannschaft als Spielführerin anzuführen. Das ist für mich keine Selbstverständlichkeit, und ich bedanke mich für das Vertrauen. Mir ist auch klar, welch große Verantwortung damit einhergeht, aber der stelle ich mich gerne. Ich werde so, wie ich es immer versucht habe, alles für das Team tun und vorneweg gehen.“

Wer „Poppi“ kennt, weiß um ihre Mentalität. „Sie ist ein Typ, der eine Mannschaft leitet“, hatte bereits Voss-Tecklenburgs Vorgänger Horst Hrubesch über die 27-Jährige gesagt. Die Stürmerin, die mit dem Fußballspielen beim FC Schwarz-Weiß Silschede anfing, spielt seit 2012 beim Topklub VfL Wolfsburg und gilt längst als Institution des Frauenfußballs. Zuletzt hatte die Offensivspielerin einen Jochbeinbruch auskurieren müssen.

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