Nullnummer ist der Tiefpunkt für Sprockhövel

Ennepe-Süd/Sprockhövel.   So hat man Andrius Balaika lange nicht gesehen. Energisch und sehr (positiv) kommunikativ an der Seitenlinie kennt man den Trainer der TSG Sprockhövel. Beim Test des Fußball-Oberligisten gegen den Landesligisten SF Niederwenigern sitzt er allerdings schon zwanzig Minuten vor dem Spielende fast regungslos auf der Auswechselbank, wie versteinert. Der Auftritt der TSG, der in einer Nullnummer endet, ist eine einzige Enttäuschung.

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So hat man Andrius Balaika lange nicht gesehen. Energisch und sehr (positiv) kommunikativ an der Seitenlinie kennt man den Trainer der TSG Sprockhövel. Beim Test des Fußball-Oberligisten gegen den Landesligisten SF Niederwenigern sitzt er allerdings schon zwanzig Minuten vor dem Spielende fast regungslos auf der Auswechselbank, wie versteinert. Der Auftritt der TSG, der in einer Nullnummer endet, ist eine einzige Enttäuschung.

Ein paar Meter weiter dagegen steht das Sportfreunde-Trainergespann Jürgen Margref und Marcel Kraushaar, auch die beiden schütteln die Köpfe. „Das war Nummer zehn“, ist Margref fassungslos – und meint damit den zehnten guten Konter, den seine Mannschaft schlecht ausspielt, verschlampt oder nicht verwandelt. Symptomatisch: eine Szene in der 90. Minute.

„Das ist der Tiefpunkt der Vorbereitung“, sagt Balaika, wohlwissend, dass seine Mannschaft einer Blamage haarscharf entgangen ist. „Wenn Niederwenigern etwas cleverer vor dem Tor gewesen wäre, dann hätten sie uns einige Tore eingeschenkt. Das war gar nichts – spielerisch, taktisch, läuferisch, kämpferisch.“.

Das Spiel hatte genauso begonnen wie es aufgehört hatte. Innerhalb der ersten drei Minuten hatten die Sportfreunde direkt zwei Hundertprozentige. Es schien fast so, als seien die Sprockhöveler geschockt vom mutigen Auftritt des Landesligisten. Niederwenigern beeindruckte körperlich und spielerisch und war bei der Generalprobe vom Einssatz her auf jeden Fall im Pflichtspielmodus. Sprockhövel nahm das an und schon nach 20 Minuten ermahnte der Schiedsrichter beide Spielführer zu einer ruhigeren Spielweise – etwas überengagiert. Für die TSG Sprochövel war der Test eine bittere Enttäuschung,

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