Fußball-Kreisliga A

Haßlinghausen gegen Voerde II, SCO-Reserve gegen Silschede

Abdullah Akbaba, Trainer des FC SW Silschede.

Abdullah Akbaba, Trainer des FC SW Silschede.

Foto: Marinko Prša

Ennepe-Süd.  Kampf um den Klassen-Erhalt steht bereits im Fokus am letzten Spieltag der Hinrunde. Es bleibt spannend.

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Mit dem sonntäglichen Spieltag endet die Hinrunde der Fußball-Kreisliga A2. Das Kellerduell TuS Haßlinghausen gegen BW Voerde II steht stellvertretend für Abstiegskampf. Ebenso die Partie vom TuS Esborn gegen Ararat Gevelsberg. aufeinander. Ganz unten steht der SC Berchum-Garenfeld III – bei drei Punkten, ohne Sieg als Schießbude der Liga. Zu dem rettenden Ufer fehlen acht Punkte. „Es ist nicht schlimm, wenn wir absteigen. Die Liga ist für uns ein Abenteuer“, sagt der Trainer Alexandros Karteris. Er erklärt aber auch, dass sie sich selbst noch nicht abgeschrieben haben.

Vor Berchum rangiert Voerde II mit zehn Punkten und den wenigsten geschossenen Tore. Trainer Sinan Akbaba sagt, dass es so nicht weitergehen könne und das sich was ändern müsse. Er spricht davon, dass in den nächsten Wochen viele Gespräche stattfinden sollen und kritisiert die Einstellung seiner Spieler. Ob die Einstellung besser wird beim Gastspiel beim TuS Haßlinghausen? Der Tabellenzwölfte (12 Punkte) steht etwas besser da. Vor der Saison war das Ziel, oben mitzuspielen. Die Mannschaft um den neuen Trainer Kaan Kursun vermasselte aber den Saisonstart. Zuletzt fing sich die Mannschaft, holte aus den letzten drei Spielen sieben Punkte.

Silschede zu nah an Gefahrenzone

Dazwischen, auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, rangiert der TuS Esborn mit elf Punkten. Er holte aus den letzten fünf Spielen sechs Punkte, verloren nur gegen den SuS Volmarstein. Da kann ein Sieg gegen den Elften Ararat Gevelsberg (13 Pkt) Gold wert sein.

Der FC SW Silschede (17 Pkt) hat als Zehnter ein Sieben-Punkte-Polster zur Abstiegszone. Dennoch wähnt sich Trainer Abdullah Akbaba und seine Spieler aus der Gefahrenzone: „Wenn wir zwei Spiele verlieren und die anderen gewinnen, sind wir wieder unten drin. Wir gehören noch zu den Abstiegskandidaten.“ Die nächsten beiden Gegner für den FC sind Großkaliber, bei denen die besagten Niederlagen sogar passieren könnten: Obersprockhövel II und Sprockhövel II spielen im oberen Tabellensegment.

Dass seine Mannschaft im Abstiegskampf steckt, findet Akbaba aber nicht schlimm: „Es ist immer eine gewisse Anspannung da. Die Spieler sind hochmotiviert und es spannender im Abstiegskampf zu sein, als um die goldene Ananas zu spielen.“ Dabei rechnet er sich und seinen Spielern gute Chancen aus: „Wir haben einen guten Trainer“, lacht er und ergänzt: „Ich hoffe, dass Voerde nicht absteigt. Dort ist mein Neffe Trainer.“

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