Fußball-Oberliga

Größerer Vorsprung zur Abstiegszone

Ennepetal/Gütersloh.  Der Fußball-Oberligist FC Gütersloh 2000 löst sich zum Ende der Saison auf. Das gab gestern der Verein offiziell bekannt. Die Ostwestfalen, gegen die der TuS Ennepetal im Hinspiel mit 1:3 verlor und im Bremenstadion mit 2:1 gewann, steht als erster Absteiger aus dem westfälischen Oberhaus fest. Der Klub wird die restlichen Spiele der Meisterschaft noch austragen und in der kommenden Saison als neuer Verein in der Kreisliga C starten müssen.

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Der Fußball-Oberligist FC Gütersloh 2000 löst sich zum Ende der Saison auf. Das gab gestern der Verein offiziell bekannt. Die Ostwestfalen, gegen die der TuS Ennepetal im Hinspiel mit 1:3 verlor und im Bremenstadion mit 2:1 gewann, steht als erster Absteiger aus dem westfälischen Oberhaus fest. Der Klub wird die restlichen Spiele der Meisterschaft noch austragen und in der kommenden Saison als neuer Verein in der Kreisliga C starten müssen.

Für den Kampf um den Klassenerhalt ergibt sich für den TuS Ennepetal eine neue Situation. Bisher war davon auszugehen, dass vier Westfalen aus der Regionalliga absteigen, damit auch die Oberliga vier Absteiger hat – bisher ungeachtet, ob Regionalliga-Spitzenreiter und -Meister Viktoria Köln den Aufstieg per Relegation in die Dritte Liga schafft. Vor den letzten drei Spielen hatte Ennepetal sechs Punkte Vorsprung vor dem Viertletzten Paderborn II.

Mit dem Zwangsabstieg des im Jahre 2000 neu gegründeten und ehemaligen Zweitligisten, der Klub belegt derzeit den elften Tabellenplatz, ändert sich die Lage für den TuS Ennepetal. Die aktuellen letzten drei Vereine könnten den bitteren Weg in die Westfalenliga antreten müssen. Zum Drittletzten SC Roland aus Beckum hat der TuS Ennepetal einen Vorsprung von acht Zählern.

Sicher ist nur, dass die letzten Beiden der Oberliga absteigen. Bliebe es dabei, hätte TuS Ennepetal 13 Punkte Vorsprung zur Abstiegszone vor den Spielen gegen SuS Neuenkirchen, ASC Dortmund und beim Neuling FC Brünninghausen das Liga-Patent verlängert, würden die Klutertstädter ins sechste Oberliga-Jahr gehen.

Der FC Gütersloh 2000 will seine letzten drei Saisonspiele bestreiten. „Wir können die Serie noch zu Ende spielen, doch dann gehen die Lichter wohl aus“, erklärte Trainer Fatmir Vata. Lange hatte der Verein versucht, sich zu retten. Doch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird er am 31. Mai aufgelöst.

Die Auflösung betrifft auch sämtliche Mannschaften bis in den Jugendbereich unter dem Dach des vor 17 Jahren neu gegründeten FC Gütersloh 2000. Damals war bereits der hochverschuldete Vorgänger vollständig liquidiert worden. Der FCG, der von 1996 bis 1999 in der Zweiten Bundesliga spielte und 1998 gar an die Tür zum Oberhaus des deutschen Fußballs klopfte, entstand 1978 nach dem Zusammenschluss von SV Arminia Gütersloh und DJK Gütersloh.

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