Fußball

Westfalia Anholt und der SV Rees feiern Torfestivals

Jan Schöttler musste mit Fortuna Millingen eine bittere Niederlage hinnehmen.

Jan Schöttler musste mit Fortuna Millingen eine bittere Niederlage hinnehmen.

Foto: Thorsten Lindekamp

Am Niederrhein.   Kreisliga A. Fortuna Millingen lässt bei der 0:2-Niederlage gegen die DJK Barlo Federn. Der SV Haldern verliert die Partie in Wertherbruch.

Eine überragende Vorstellung lieferte Westfalia Anholt beim SV Spellen ab. Die Anholter konnten den Tabellenzweiten deutlich mit 5:1 (2:0) besiegen. „Das war heute eine sehr ansprechende Leistung von uns. Wir haben gegen eine gute Mannschaft nichts zugelassen und auch in der Höhe verdient gewonnen“, freute sich der Anholter Trainer Thomas Driever über den Erfolg.

Bereits nach zwei Minuten brachte Philipp Alofs die Westfalia in Front, nur acht Minuten später erhöhte Matthias Teronde per Elfmeter auf 2:0. In der 35. Minute scheiterte Teronde per Strafstoß an Spellens Torwart Florian Albri. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

„Die frühe Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach haben wir es taktisch sehr gut gemacht“, so Driever. Nach der Pause erhöhten Philipp Bortels und Teronde dann auf 4:0 (56./79.), ehe Sebastian Pöss den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielen konnte (87.). In der 90. Minute setzte erneut Bortels den Schlusspunkt. Kurz vor dem 4:0 hielt Nils Terstegen noch einen weiteren Elfmeter im Spiel.

„Wir müssen jetzt weiter konzentriert arbeiten. Unser Ziel bleibt weiterhin Platz vier, dafür werden wir weiter alles in die Waagschale werfen“, erklärte der Anholter Übungsleiter.


Marius Storm (re.) war beim Reeser Sieg in Bislich mit drei Treffen der überragende Spieler. Foto: Heiko Kempken SV Bislich – SV Rees 1:5 (1:3) Überragender Mann auf dem Platz war Marius Storm, der gleich drei Tore erzielen konnte. „Es war letztendlich ein ungefährdeter Sieg für uns. Nach dem 1:2 wurde es nochmal eng, aber dennoch hätten wir das Spiel auch höher gewinnen können“, so der Trainer des SV Rees, Maik Nieuwenhuis.

Nach 16 Minuten führten die Reeser mit 2:0 durch Tore von Storm (6.) und Marcel Schlösser, ehe die Gastgeber durch Kai Sprenger zum Anschlusstreffer kamen (30.). Doch nur fünf Minuten später konnten die Gäste durch Storm den alten Abstand wiederherstellen. Lukas Reuyß und erneut Storm machten dann in der zweiten Halbzeit den Deckel drauf (62./87.). „Man sollte das Spiel nicht überbewerten. Bislich war in der Defensive schon schwach und die Angriffsreihe haben wir sehr gut in Schach gehalten“, meinte der Reeser Übungsleiter, dessen Team jetzt nur noch drei Zähler hinter Platz zwei liegt und dabei ei-ne Partie weniger ausgetragen hat.


Fortuna Millingen – DJK Barlo 0:2 (0:1) Eine verdiente Niederlage setzte es für Fortuna Millingen, denn die Rot-Weißen fanden nie richtig ins Spiel. „Wir haben verdient und auch zurecht verloren. Barlo war in dem Spiel einfach aggressiver und hat es auch gut gemacht“, erklärte Fortuna-Trainer Rolf Sent nach der Partie.

Nach 28 Minuten gingen die Gastgeber durch Nico Wittag in Führung, in der Schlussminute erhöhte Robin Brake zum 2:0 für Barlo. „Wir waren einfach nicht zwingend genug. Im Gegensatz zum Donnerstag war es ein Rückschritt. Allerdings kam auch Pech hinzu, da wir in der ersten Halbzeit bereits zweimal verletzungsbedingt wechseln mussten“, so der Übungsleiter des Tabellenvierten.


BW Wertherbruch – SV Haldern 1:0 (0:0) Mit dem gleichen Ergebnis wie in der Hinserie unterlagen die Lindendörfler gegen Wertherbruch. Die Mannschaft von Trainer Christian Böing war zwar deutlich spielbestimmend, konnte aber erneut keinen Treffer erzielen.

„Man muss auch ehrlich sagen, dass wenn man in 180 Minuten kein Tor gegen Wertherbruch erzielt, hat man es auch nicht verdient zu gewinnen“, zeigte sich Böing enttäuscht nach dem Spiel.

Erst in der 84. Minute gingen die Gastgeber durch Nico Hochstrat in Führung. Doch vor allem die Tatsache, dass bei schönstem Wetter auf Asche gekickt wurde, stieß Böing übel auf: „Es soll nicht als Ausrede gelten, aber ich finde es schon ungewöhnlich, dass man bei knapp 20 Grad in der Sonne auf Asche spielt.“

Doch auch die eigene Leistung war nicht zufriedenstellend für den Halderner Trainer: „Wir haben nicht die richtigen Lösungen gefunden, um das Bollwerk zu bespielen.“

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