Frauenfußball

Trauenteam des SV Haldern steigt aus der Landesliga ab

Lisa Baumann (rechts) brachte den SV Haldern in Winnekendonk in Führung.

Lisa Baumann (rechts) brachte den SV Haldern in Winnekendonk in Führung.

Foto: Thorsten Lindekamp

Haldern.   Der SV Haldern kann nach einer 1:2-Niederlage beim feststehenden Meister Viktoria Winnekendonk den letzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen.

Vor dem vorletzten Spieltag in der Frauenfußball-Landesliga glimmte das Fünkchen Hoffnung eh nur noch auf Sparflamme im Lindendorf. Doch jetzt ist es erloschen. Die Damenmannschaft des SV Haldern ist aus der Landesliga abgestiegen. Schon vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag ist klar, dass die Lindendörflerinnen als Tabellenletzter den Gang in die Bezirksliga antreten werden.

Gespräche mit möglichen Trainern

„Im Moment sieht es so aus, als ob die Mannschaft zum Großteil zusammenbleiben wird“, erklärt Coach Markus Sprenger, der nach der Winterpause interimsmäßig beim Team eingesprungen war. Aktuell führen die Verantwortlichen noch Gespräche mit potenziellen Trainerkandidaten. Schon relativ kurzfristig soll verkündet werden, wer dann die Geschicke bei den Halderner Frauen übernehmen wird.

Lisa Baumann trifft zur Führung

Das entscheidende Spiel um den Klassenerhalt musste der Tabellenletzte ausgerechnet beim souveränen Spitzenreiter bestreiten. Die seit einigen Wochen als Meister feststehende Mannschaft von Viktoria Winnekendonk wurde ihrer Favoritenrolle dann auch gerecht. Allerdings schnupperten die Gäste aus dem Lindendorf fast an einer Sensation. Doch am Ende behielt Winnekendonk mit 2:1 (0:1) die Oberhand.

Ein Problem zieht sich durch die Saison

Zunächst lief es aber richtig gut für den nun feststehenden Absteiger. Nach zehn Spielminuten brachte Lisa Baumann den SV Haldern in Führung. Anschließend ergaben sich Möglichkeiten, um den Vorsprung bis zur Pause sogar auf 2:0 oder gar 3:0 auszubauen. „Wir haben einfach ein Problem damit, unsere guten Torchancen auch mal konsequent auszunutzen“, so Sprenger. „Das zieht sich bei uns durch die ganze Saison.“

Winnekendonk macht nach der Pause Druck

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeberinnen den Druck enorm. Sprenger hatte in der Kabine noch vor einem frühen Gegentor gewarnt, aber nur fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als die Viktoria egalisierte. Zwölf Minuten vor dem Ende fiel dann das Tor zum Endstand.

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